Machen Smartphones und Tablet-PCs krank? (Update)

von Mehmet Toprak 1

Vom Mobil-Boom betroffen ist vorerst nur ein relativ kleiner Teil von etwa 13 Prozent, die sogenannten Arbeitsnomaden, Menschen also, die für ihren Beruf häufig unterwegs sind und dabei mobile Rechner einsetzen.

Desk Sharer und Hot Desker

Zu den Arbeitsnomaden gehören aber nicht nur die reisenden Kollegen im ICE und im Flieger, sondern auch Anwender, die sich den Schreibtisch mit anderen Kollegen teilen müssen. In der Studie werden diese als “Desk Sharer” bezeichnet. Als Arbeitsnomaden gelten auch die “Hot Desker”. Darunter versteht Fellowes Anwender, die überhaupt keinen festen Arbeitsplatz mehr haben, sondern den Schreibtisch nehmen, der gerade frei ist.

So sollte jeder Arbeitsplatz aussehen: Bequemer Bürostuhl, ein richtig geneigter Monitor und viel Platz auf dem Tisch. Ob die spiegelnde Oberfläche des Glastisches aber so ideal ist, darf man bezweifeln (Foto: Fellowes)

Der Nachteil für diese Kollegen besteht darin, dass sie den Schreibtisch nicht nur von persönlichen Gegenständen wie etwa Familienfotos freihalten müssen, sondern sich ihre persönlichen Einstellungen, wie etwa Kontrast und Helligkeit des Bildschirms, die Höhe der Schreibtischstuhls oder die Platzierung der Maus jedes Mal wieder von neuem einrichten müssen.

Unternehmen vernachlässigen Arbeitsplatzbewertung

Doch auch denen, die einfach jeden Tag am Schreibtisch sitzen, geht es anscheinend nicht wesentlich besser. Obwohl Unternehmen in Deutschland nach dem “Gesetz zum Schutz der Gesundheit und zur Unfallverhütung am Arbeitsplatz” eigentlich verpflichtet wären, regelmäßig Arbeitsplatzbewertung durchzuführen, tut dies weniger als die Hälfte. Nach Angaben der Studie wurden bei lediglich 38 Prozent der Angestellten eine solche Bewertung des Arbeitsplatzes nach gesundheitlichen Kriterien vorgenommen.

Außerdem verzichten die meisten Firmen darauf, ihren Mitarbeitern ergonomische Wohltaten wie Fußstützen oder Handgelenksauflagen zu spendieren. Dabei ließen sich auf diese Weise mit geringem finanziellen Aufwand schon einige Belastungen mildern.

Als Folge bringen zwei Drittel der Arbeitnehmer ihre eigenen Hilfsmittel mit. Und 41 Prozent verwenden “selbst konstruierte, notdürftige Vorrichtungen”, um ihren Arbeitskomfort zu steigern – wie etwa ein Stapel Druckerpapier unter dem Monitor.

Auf einer Webseite von Fellowes gibt “Professor Ergo” Tipps, wie man seinen Arbeitsplatz am besten einrichtet. Nützlich ist vor allem die angebotene Arbeitsplatzanalyse.

Tipps und Empfehlungen online

Die Richtlinien für die Arbeitsplatzgestaltung sind seit Jahr und Tag bekannt. Knie und Unterarm sollten etwa im 90-Grad-Winkel abgewickelt sein. Die Oberkante des Monitors sollte auf Augenhöhe sein, der Drehstuhl eine Lendenwirbelstütze enthalten, und eine Fußstütze wäre auch gut. Wer sich genauer informieren will, wie ein gesundheitsfreundlicher Arbeitsplatz aussieht, für den gibt es zahlreiche Webseiten. Empfehlenswert sind zum Beispiel einige Dokumente, die Microsoft online gestellt hat.

Auch Fellowes selbst hält im Internet Informationen bereit. Eine Kunstfigur namens Professor Ergo bietet einen Fragebogen mit insgesamt 18 Fragen zu den Arbeitsgewohnheiten und zur jeweiligen Arbeitsumgebung. Nach Ausfüllen aller Fragen gibt es eine Arbeitsplatzanalyse und Empfehlungen was man tun sollte, um die Situation am PC entspannter zu gestalten. Dafür muss man sich allerdings registrieren. Zusätzlich bekommt der Anwender Tipps zur Gestaltung des Arbeitsplatzes und eine Reihe von Videos.

All denjenigen, die darauf angewiesen sind, ihre Aufgaben unterwegs auf dem Tablet-PC oder dem Smartphone zu erledigen, bleibt nur, die Zeit am mobilen Gerät möglichst kurz zu halten.

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Eine Antwort zu Machen Smartphones und Tablet-PCs krank? (Update)

  • 24. August 2012 à 11:54 von kitty

    Die tägliche fleißig bei der Arbeit, so dass wir gar nicht bemerkt seine eigenen health.Read Ihres Artikels, und wir glauben, dass es notwendig ist, ihren eigenen Körper zu schätzen ist.

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