In Deutschland werden immer weniger Drucker gekauft

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Drucker erwirtschafteten in der Bundesrepublik im zweiten Quartal 2012 ganze 10,5 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr. Nur im Profi-Segment gab es Steigerungen – Bürodrucker sind offenbar nicht mehr so gefragt.

Obwohl vor kurzem erst Anfang Juni in Düsseldorf die Drupa stattfand, steht der Druckermarkt in Deutschland schwer unter Druck. Von der Düsseldorfer Messe gingen zwar einige positive Signale aus, wie die Marktforscher von IDC berichten, aber dies konnte den allgemeinen Abwärtstrend nicht stoppen. In Deutschland wurden im zweiten Quartal 1,05 Millionen Drucker verkauft, 10,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Drupa sorgte dafür, dass es um 14,1 Prozent höhere Bestellengänge bei High-End-Druckern (Production Unit Shipments) gab. Aber dafür gab es selbst im lange Zeit stabilen Laserdrucker-Segment einen Rückgang um 4,9 Prozent. Bei Tintenstrahlern beschleunigte sich der Abwärtstrend auf minus 13,9 Prozent. Bei Multifunktionsgeräten blieb der Absatz stabil.

Es wurden weniger A4-Farbdrucker verkauft, aber dafür mehr A3-Farbdrucker.

In Westeuropa insgesamt kam es zu einem Rückgang bei den Stückzahlen um 14,1 Prozent auf 5,27 Millionen Exemplare. Der westeuropäische Druckerumsatz ging um 4,2 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar zurück.

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