HP: Lenovo wird Schwierigkeiten im Cloud Computing haben

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HPs taiwanischer Business-Computing-Chef Jon Wang meint, Lenovo werde es schwer haben, im Cloud-Computing-Markt zu punkten. Zwar habe es der Konkurrent im PC-Markt weit gebracht, aber um beim Cloud Computing so weit zu kommen wie HP, müsse der chinesische Konzern noch mindestens 10 Milliarden US-Dollar investieren.

Dass es Lenovo nicht schaffen wird, HP das Wasser ganz abzugraben, wollte Wang einmal gesagt haben. Er reagierte so auf die angekündigte Kooperation zwischen Lenovo und EMC. Deren Zusammenarbeit (offizielle Ankündigung hier) ist zwar vor allem auf ein gemeinsames Angebot von Storage- und Serversystemen für Unternehmen im asiatischen Umfeld ausgerichtet, wird von HP jedoch wohl auch als Angriff im Bereich Cloud Computing verstanden.

Während sich der Computerhersteller aus China und der Storage-Riese aus den USA offiziell erst einmal um Angebote für kleine und mittelständische Unternehmen in Form von NAS-Systemen und Servern kümmern wollen, sieht sich HP offenbar von Lenovo nicht nur im PC-Markt bedrängt. Bei den Desktop-PCs und Notebooks will der chinesische Konzern dem Marktführer HP bereits den ersten Platz streitig machen und ist bedrohlich nahe gerückt  – dass er dies auch mit Servern schafft, ist wahrscheinlich.

Nun denkt HP noch einen Schritt weiter – beim Cloud Computing will man nicht auch noch zum Verlierer werden. Und so führt Jon Wang in seinen Ausführungen an, HP hätte schon in den letzten Jahren sehr viel in die für Cloud Computing notwendige Automation, Virtualisierungstechnik und Sicherheit investiert. Damit müsse Lenovo erst einmal weitere 10 Milliarden Dollar aufwenden, um auch so weit zu kommen.

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