Raspberry Pi bekommt Android 4.0

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Hardware-Beschleunigung für Grafik und Video läuft schon. Die Portierung muss allerdings noch um den Audio-Standard AudioFlinger ergänzt werden. Wer die Hardware bestellt, muss weiter mit langen Wartezeiten rechnen.

Für den britischen Kleincomputer Raspberry Pi ist ein weiteres Betriebssystem in Arbeit: Einer Mitteilung der Stiftung zufolge, die den Rechner herausbringt, macht die Portierung von Android 4.0 große Fortschritte. So funktioniere schon die Hardware-Beschleunigung für Grafik und Video, heißt es. Auf der To-Do-Liste steht beispielsweise noch Support für Googles Audio-System AudioFlinger. Auch gilt es einige bekannte Fehler zu beheben.

Der kreditkartengroße Raspberry Pi verfügt über Ethernet-Schnittstelle, HDMI für den Monitor-Anschluss, zwei USB-Ports und einen SD-Karten-Einschub. Ein ARM-basierter Prozessor mit 700 MHz treibt ihn an. Die aktuelle Version verfügt über 256 MByte Speicher.

Nach einigen Verzögerungen, etwa wegen einer fehlenden CE-Zertifizierung, war der Raspberry Pi im Februar gestartet. Die Nachfrage übertrifft jedoch bis heute die Produktion; auch wer jetzt bei einem der beiden offiziellen Händler – RS Components und Element14 – bestellt, muss mit Wartezeit rechnen. Immerhin bekommt er dazu die Perspektive, Android 4.0 im Heimnetzwerk und auf einem mit dem Rechner verbundenen Fernseher zu nutzen.

[mit Material von Lance Whitney, News.com]