Neuer Konica-Printer druckt A0-Poster im großen Stil

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Wer große Farb- oder Schwarzweißbilder drucken will, braucht ein großes Büro, in das er den mächtigen Hybrid-Drucker stellen kann- oder eine kleine Lagerhalle. Das A0-Großformat-System mit LED-Technik produziert technische Unterlagen, Konstruktions- und Schaltpläne sowie Architekturschaubilder und Karten – oder große bunte Poster in rauen Mengen.

“KIP C7800” heißt Konica Minoltas neues Laser/LED-Großformat–Fardrucksystem, das laut Hersteller “höchste Ansprüchen an Qualität, Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit” genügt.

Der KIP C7800 ist nur eines von insgesamt fünf Systemen, die die zweite Generation von Konica Minoltas Großformat-Portfolio einläuten: Die Schwarzweiß-Systeme KIP 700m, KIP 7100 sowie KIP 7700/7900 und, als einziges hybrides LED-System zum Druck in Farbe und Schwarzweiß, der KIP C7800.

Die Raster Image Processing (RIP) Software von Caldera im KIP C7800 ist auf Linux aufgebaut und zielt insbesondere auf den Bereich Posterdruck ab. Mit einer Druckauflösung von 600×2400 dpi bei einer hohen Druckgeschwindigkeit von bis zu 390 Quadratmetern Papier pro Stunde in Schwarzweiß und 325 Metern in Farbe ist das System eher Konkurrenz für kleine Druckereien als für große Desktop-Printer.

Papierrollen von bis zu 480 Quadratmetern passen in das System, das neben drei Rollenschubladen auch über einen automatischen Einzelblatteinzug verfügt.

Im Schwarzweißmodus laufen die Druckmedien komplett an den Bildeinheiten für Farbe vorbei – das senke die Betriebskosten und sorge so etwa für erschwingliche CAD-Drucke, erklärt der Hersteller.

Der Cyan-Magenta-Yellow-Black-Toner (CMYK) kommt mit ein hohen Kapazität von insgesamt 4000 Gramm, der längere ununterbrochene Druckläufe in Farbe und Schwarzweiß ermöglicht – es ist also nicht ein Drucksystem, wie man es auf den Schreibtisch stellt, um ein paar Foto-Poster auzudrucken, sondern  ejn profesionelles System für hohe Druckvolumen.

Der KIP C7800 bietet Upgrades mit Cloud Printing, Scan- und Kopierfähigkeit sowie voll integrierte Stapel- und Falzfunktion. Die Farb- und Plot-Management-Möglichkeiten der Software KIP reprocontrol.net sollen die Systemfähigkeiten abrunden.

Die KIP-Systeme der Serie 7 kommen mit einer Software Suite – IPS 7.4 – mit KIP Color RIP (Raster Image Processing) für erweitertes Farbmanagement sowie KIP Cost Review für Kostenmanagement und Buchführung. Alle Systeme bieten laut Hersteller PC- und Internet-basiertes Betrachten und Drucken von Dokumenten. KIP Cloud Printing erlaubt absolut vertrauliches und sicheres Drucken von Dokumenten direkt per E-Mail ohne zwischengeschaltete Server von jedem angebundenen Gerät aus. Zertifizierte Treiber für Windows und AutoCAD sllen für Kompatibilität sorgen. Die kleine Druckerei für den Mittelstands-Einsatz ist ab sofort bei Konica-Minolta Business Solutions erhältlich.

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