SaaS-Dienst erlaubt automatische Bewerbungen über soziale Netze

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“Per Schnittstelle zur neuen Arbeitsstelle”, bewirbt Haufe ein neues Feature seines Bewerber-Management–Produkts. Es übernimmt Profildaten aus Xing und LinkedIn weitestgehend automatisiert in seine Personal-Software.

Bewerbungen schreiben ist mühsam, als Personal-Verantwortlicher mit vielen Daten von Bewerbern umzugehen ist nicht weniger arbeitsaufwendig. Doch weil inzwischen ohnehin berufliche Profile und viele notwenige Daten in Business-Netzen wie LinkedIn und Xing stehen – wieso alles doppelt erarbeiten?

“Haufe Bewerber Management ermöglicht es potenziellen Mitarbeitern ab sofort, sich mit ihrem Xing- oder LinkedIn-Profil zu bewerben”, bewirbt der Anbieter seinen Service. Man könne jetzt per Mausklick die Web-2.0-Profildaten in das System importieren und so Online-Bewerbungen in Minutenschnelle fertigstellen.

Über die Schnittstelle stünden der Recruiting-Abteilung dann alle erfassten Daten zur Verfügung; das eigenständige Modul der Talent-Management-Software von Haufe-Tochter umantis hat bislang noch keinen Mitbewerber, der solche Funktionen bietet.

Die Lösung erstellt für den Arbeitgeber auf Basis der vorhandenen Informationen eine Empfehlungsliste für eine Vakanz – qualifizierte Kandidaten könnten dadurch umgehend identifiziert und zum Auswahlgespräch eingeladen werden.

Die sozialen Netze sind für Haufe-umantis ein willkommener Anlass, seine Software wieder in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken, denn über die Personalabteilungen hinaus ist die “Talent Management Software” wenig bekannt. Sie decke das Mitarbeitermanagement von der Bewerbung über Zielvereinbarungen und Weiterbildungsmaßnahmen bis hin zum Nachfolgemanagement und der Pflege von Netzwerken im Unternehmen ab.

Das Tool stellt Bewerberdaten, Stellenprofile und Terminfristen dar und hilft bei der Bearbeitung von Bewerbungen.

Kurzum: Bewerber sollen durch die Software schneller zum Feedback des potentiellen Arbeitgebers kommen und Firmen leichter zu passendem Personal. Nur die Echtheit der Daten in den Profilen muss die Personalabteilung selbst prüfen – der Computer verlässt sich hierbei doch auf Menschen.

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