RIMs Playbook-Tablet teilweise schon günstiger als Googles Nexus 7

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Gut ausgestattetes Blackberry-Tablet mit Android-Simulator sucht Käufer: Zahlreiche Online-Shops verkaufen das 32-GByte-Gerät zum Schleuderpreis.

Die britische PC-Ladenkette PC World wolle die riesigen Lagervorräte des RIM-Playbook loswerden und habe den Ladenhüter deshalb auf einen Verkaufspreis von weniger als 150 britische Pfund reduziert – und das sogar in der 32-GByte-Version, berichtet The Inquirer.

Das SIM-freie Tablet ist damit günstiger als Googles neues 16-GByte-Nexus 7. Obwohl auch RIM selbst die erste Version seines Tablets loswerden wolle, um die neu geplante 4G-Version einzuführen, sei das für die Hardware, die darin schlummert, ein beachtlich günstiger Preis: Das Playbook zeigt auf seinem 7-Zoll-Screen 600×1024 Bildpunkte an, enthält eine 3-Megapixel-Kamera auf der einen und eine 5-Megapixel-Kamera auf der anderen Seite, bietet WLAN-Anbindung und läuft mit dem Betriebssystem QNX. Das enthält eigene Security-Funktionen, Messaging-Tools, und, am Allerwichtigsten, die Fähigkeit, Android Apps und Blackberry-Applikationen auszuführen.

Auch in Deutschlands Preisvergleichsdiensten zeigt sich: Das 32-GByte-Playbook wird preiswerter und ist neu schon ab knapp 260 Euro zu haben, das günstigste Angebot gibt es zu Redaktionsschluss beim Onlineshop telbay. Gebraucht wird es bei Amazon in dieser Ausstattung schon ab 209 Euro offeriert.

Googles neues Nexus 7 soll im September in der 16-GByte-Version zum Preis von 249 Euro auf den Markt kommen. Die Kollegen von CNET.de konnten das Google-Tablet bereits ausführlich testen.

Wer einfach nur ein gut ausgestattetes Tablet braucht und auf die Sicherheit eines Blackberry-Gerätes setzt, sollte sich ein paar Tage Zeit lassen: Dann dürfte das 32-GByte-Playbook gebraucht schon unter 200 Euro zu haben sein.

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