
Optimistische Aussichten im deutschen IT-Mittelstand
Mehr als zwei Drittel der deutschen Mittelständler im IT-Business erzielten im zweiten Quartal 2012 ein Umsatzplus, heißt es im aktuellen Mittelstandsbarometer des Bitkom. Auch für die Planung neuer Arbeitsplätze im IT-Bereich stehen die Zeichen auf Wachstum.
Frohgemut sieht die deutsche IT-Branche künftigem Zuwachs entgegen – obwohl die besten Zeiten der Computerindustrie längst vorbei sind. “Das Bitkom-Mittelstandsbarometer sank zwar von den früheren Spitzenwerten um sieben Zähler auf 57 Punkte, es bewegt sich aber weiter auf hohem Niveau”, sagte Bitkom-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn. “In einem unsicheren konjunkturellen Umfeld laufen die Geschäfte der mittelständischen ITK-Unternehmen gut.”
In Zahlen heißt das: 71 Prozent der kleinen und mittleren ITK-Unternehmen verzeichneten im zweiten Quartal steigende Umsätze, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Am besten liefen die Geschäfte bei den mittelständischen Anbietern von Software und IT-Services: Überdurchschnittliche 74 Prozent berichteten hier von einem Umsatzplus. Bei den Herstellern von IT-Hardware waren es dagegen lediglich 58 Prozent.
Auch für das laufende Jahr sind die mittelständischen IT-Firmen optimistisch. Knapp drei Viertel (74 Prozent) rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus. Das macht sich auch bei der Personalplanung bemerkbar. Fast zwei von drei Firmen (63 Prozent) wollen noch 2012 neue Mitarbeiter einstellen. 23 Prozent werden die Belegschaft nach eigenen Angaben stabil halten, jede siebte Firma (14 Prozent) muss alerdings voraussichtlich auch Stellen abbauen.
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Letzter Kommentar
Eine Antwort zu Optimistische Aussichten im deutschen IT-Mittelstand
Das sind doch top Neuigkeiten!
Hammer Zahlen – wenn dass nichts drüber sagt, wer hier die deutsche Konjunktur am Laufen hält, weiß ich’s auch nicht… ;)
Habe schon mal gelesen, dass man vom deutschen Mittelstand als Marke spricht vergleichbar mit der Bedeutung von “Made in Germany”. Je mehr ich lesen, desto mehr Sinn macht das Statement für mich…
Noch was Anderes habe ich gelesen. Ein Artikel in dem es drum geht, dass der deutsche Mittelstand weiter investiert und wächst. Da wurde eine Studie durchgeführt, die genau das untersucht und zeigt, wie wenig sich die Mittelständler auf externe Finanzierungen verlassen.
Zitat: “So planen 85 Prozent der Befragten, noch in diesem Jahr größere Investitionen anzustoßen, bei 42 Prozent dieser Unternehmen belaufen sich die geplanten Investitionen auf (zum Teil weit) über 2,5 Millionen Euro. Das Geld soll vor allem in eine bessere Unternehmensinfrastruktur wie IT und Fuhrpark (66 Prozent) sowie in neue Maschinen (55 Prozent) fließen.” (Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/finanzierung/familienunternehmen-ohne-kredit-investieren/)
Der Artikel ist echt superinteressant. Will hier nicht alles wiedergeben, dauert zu lange ;)
Aber ein Zitat noch – das sagt viel aus, wie ich finde: “Nicht einmal die prekäre Lage am Banken- und Kapitalmarkt scheint die Mittelständler bremsen zu können, denn 74 Prozent der investitionswilligen Unternehmer können die neuen Investitionen aus der vorhandenen Liquidität finanzieren, besagt die Umfrage. Nur jeder Vierte ist dafür auf zusätzliche Bankfinanzierung angewiesen.” (gleiche Quelle)
Es lebe der deutsche (IT-)Mittelstand! ;)