E-Book-Displays als Türschilder

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Kindermann pappt elektronisches Papier an Türen. Ihre Beschriftung erhalten die Schilder über den PC – das so einmal festgelegte Display-Design soll mit Batterien und ohne weitere Stromzufuhr mehrere Jahre stabil bleiben, kann aber jederzeit verändert werden.

Die Sekretärin, die einst neue Papierstreifen zur Kennzeichnung von Veranstaltungen an Türen heften musste, ist nicht mehr nötig. Kindermann nutzt die E-Paper-Technik, die bislang vor allem für E–Book-Reader genutzt wurde, für die Raumbeschilderung.

“Doorsign e-ink 6” des Anbieters von Präsentations- und Konferenztechnik gleicht sich mit Datenbanken, Exchange-Servern oder Raumplanungs-Software ab und sendet die Informationen per Funk an die veränderbaren Etiketten. Eine Verkabelung sei nicht nötig, verspricht der Anbieter, die Funk-gespeisten Displays könnten also auch an Glaswänden, zum Beispiel in Aufzügen, befestigt werden.

Der Anwender könne in die eigene Beschriftungssoftware Termine und Informationen eingeben. Im Hintergrund erstelle die Software automatisch eine entsprechende Raumbeschriftung und übertrage sie per Funk auf die installierten Türschilder.

“Neben einer Anbindung an den Exchange Server 2010 empfiehlt sich gerade für größere Installationen, bei denen auch Farb-Displays und zentrale Infoscreens mit einer Veranstaltungsübersicht im Foyer installiert werden sollen, der Einsatz des easescreen esign Servers”, will der Anbieter gleich seine zughörige Server-Lösung mitverkaufen.

Mit esign, einer speziellen Version der Digital Signage Software easescreen, kommt ein eigenes Raumbuchungssystem, das die Infoscreens im Foyer oder die Türschildchen mit den aktuellen Veranstaltungsinformationen versorgt. Die Software läuft auf einem Server, der auch vom Internet zugänglich sein kann. zudem können alle elektronischen Schilder über Exhange oder Datenbanken gespeist werden.

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