Computer-Know-how: Deutschland hinkt hinterher

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Auf der EU-Rangliste der Völker mit guten Computerkenntnissen ist Deutschland auf Platz 10 abgerutscht. 2008 war die Bundesrepublik noch auf Platz vier.

Der Branchenverband Bitkom ist nicht so richtig geschockt: Nur zwei Prozent weniger PC-Wissen in der Bevölkerung hat die Bundesrepublik gleich auf den zehnten Platz zurückgeworfen. Allerdings ist auch der positive Aspekt zu sehen: Die Deutschen wurden nicht viel dümmer, was das IT-Know-how angeht, sondern die anderen haben viel dazugelernt und sind inzwischen vorbeigezogen.

Dennoch nutzt der Branchenverband die aktuelle Erhebung der EU-Statistikbehörde Eurostat, um erneut auf den Fachkräftemangel hinzuweisen: Zwei Drittel der deutschen Unternehmen im IT-Bereich litten darunter, nicht das geeignete Personal zu finden.

An der Spitze des Europa-IT-Rankings liegen Island mit 77 Prozent und Luxemburg mit 75 Prozent. Im Durchschnitt der 27 Mitgliedsländer verfügt gut die Hälfte (52 Prozent) der EU-Bürger über mittlere bis gute PC-Kenntnisse. Das ist im Vergleich zu vor vier Jahren eine Steigerung um fünf Prozentpunkte.

Zur Methodik: Grundlage für die Angaben ist eine Auswertung von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Für den EU-Vergleich zu Computer-Kenntnissen wurden Frauen und Männer zwischen 16 und 74 Jahren in allen Mitgliedsstaaten repräsentativ befragt. In Interviews mussten sie Angaben zu ihren Fähigkeiten im Umgang mit dem PC machen. Kriterien waren unter anderem die Nutzung von Kalkulationstabellen sowie das Erstellen eines Computerprogramms mit Hilfe einer speziellen Programmiersprache.

Das aktuelle IT-Wissens-Ranking der EU “schubst” Deutschland auf Platz 10 (Quelle: Bitkom)
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