Die Zukunft von Backup und Recovery
Immer mehr Unternehmen haben ihre Rechenzentren virtualisiert – was die Verwaltung der IT weiter erschwert. Die IT hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt, aber gleichzeitig sind die IT-Umgebungen noch komplexer geworden und die Budgets der IT-Abteilungen in den letzten fünf Jahren gesunken. Eine Anwendung, die heute auf einem physischen Server in Atlanta läuft, kann morgen problemlos auf einen VM Host in Las Vegas migriert werden.
Diese IT-Umgebungen verlangen von den Administratoren mehr als ihre fachlichen Fähigkeiten. Um die vordefinierten Service Levels einzuhalten, müssen sie alle Ins und Outs der Dienstleistungen kennen, die sie unterstützen. Nur so können die Wissenslücken geschlossen werden, die häufig in Unternehmen mit vielen Fachabteilungen auftreten, die getrennt voneinander arbeiten. Sie müssen voll und ganz verstehen, wie ein Service funktioniert – einschließlich der zugrundeliegenden Infrastruktur.
Traditioneller versus neuer Ansatz
Viele Unternehmen betrachten den Bereich Backup und Recovery aber nach wie vor zu kurzsichtig, indem sie ihren Fokus auf einzelne Komponenten der Infrastruktur legen. In einer Zeit, in der die IT-Abteilungen ausschließlich physische Komponenten wie physische Server und Hosts verwalten müssten, wäre dieser Ansatz auch absolut sinnvoll. Darüber hinaus müssten Ausfallzeiten für Unternehmen akzeptabel sein und die Aufgaben im Backup-Bereich sich alleine darum drehen, verlorengegangene Daten wiederherzustellen.
Aber dem ist schon lange nicht mehr so. Die Rolle von Backup und Recovery hat sich geändert. Zusätzlich zur Sicherstellung, dass Unternehmen zumindest eine gültige Kopie ihrer Daten besitzen, muss die IT heute auch garantieren, dass geschäftskritische Applikationen und Datenbanken gemäß Service Level Agreements (SLAs) wieder hergestellt werden können. Problematisch ist dabei, dass sich herkömmliche Datenschutzsoftware auf Server und Infrastruktur konzentriert, wobei keine Transparenz über die Erfüllung der SLAs gegeben ist.
CIOs müssen heutzutage in punkto Datensicherung zu einen Service-orientierten Ansatz greifen, um ihre geschäftskritischen Applikationen und Datenbanken zu schützen, egal ob diese sich in einer physischen, virtuellen oder in einer Cloud-Umgebung befinden.
Und hier muss ich mit dem Produkt beginnen, mit dem ich mich hauptbruflich bechäftige: Durch unser Knowhow beim Applikations-, Datenbank- und Virtualisierungsmanagement haben wir eine integrierte unternehmensweite Datenschutzlösung auf den Markt gebracht, deren schnelle und granulare Recovery-Fähigkeit für Applikationen einzigartig ist. Mit der NetVault Extended Architecture kann die IT endlich sicherstellen, dass die Datensicherung und -wiederherstellung sich an den Geschäftsprozessen des Unternehmens ausrichtet.
Alle IT-Administratoren sollten mit den richtigen Werkzeugen ausgestattet werden, um zu gewährleisten, dass alle Services einwandfrei erbracht werden können – vom Front End Client über das Netzwerk, Applikations-Stack und -Servern bis hin zur Storage-Infrastruktur. Eine Backup-und Recovery-Lösung sollte dabei maßgeschneiderte, multi-dimensionale Ansichten liefern. Diese Ergebnisse sollten nicht nur für Storage-Administratoren einsehbar sein, sondern auch für Spezialisten wie Datenbankadministratoren, Anwendungs-Administratore, VMware-Administratoren und Storage Admins.





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