Mastercard und Telekom kooperieren für bargeldloses Bezahlen per Smartphone

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Die beiden Konzerne wollen europaweit beim mobilen Bezahlen zusammenarbeiten. Die daraus hervorgehende Telekom-Mastercard soll in Deutschland noch 2012 verfügbar werden. Ein weitergehendes Projekt, mit dem das Smartphone den Geldbeutel und alles was darin ist ersetzt, startet zuerst in Polen.

Mastercard und die Deutsche Telekom haben eine strategische Partnerschaft für das Bezahlen mit dem Smartphone vereinbart. Ziel ist es, dass Kunden überall bequem, einfach und sicher mobil bezahlen können. Zum Auftakt der Kooperation gibt die Telekom eine eigene Bezahlkarte heraus, die mit einem NFC-Sticker für bargeldloses Bezahlen kombiniert ist.

Mit dem Start der Vermarktung von SIM-Karten basierten NFC-Lösungen wird die Telekom-Mastercard auch auf dem Handy verfügbar sein. Die Telekom wird die Mastercard-Produkte über ihre Tochterfirma ClickandBuy herausgeben. Formal basiert die Partnerschaft der Telekom mit MasterCard auf der E-Geld-Lizenz von ClickandBuy.

In Deutschland kommt die Telekom-Mastercard noch im Lauf des Jahres auf den Markt. Weitere Länder in Europa folgen sukzessive in den nächsten Jahren. Die Karte kann weltweit an mehr als 33 Millionen Mastercard-Akzeptanzstellen eingesetzt werden.

Das Ziel der Telekom ist es, ein vollständiges Ökosystem rund um das Bezahlen mit dem Smartphone aufzubauen. Die “mobile Brieftasche” – womit die Verlagerung von Funktionen, die derzeit mit unterschiedlichen Karten und Systemen im Portemonnaie abgedeckt werden, ins Smartphone gemeint ist – wird das Herzstück dieses Bezahlsystems. Kunden können mit dem Smartphone nicht nur bezahlen, sondern auch Bahnfahrkarten und Konzertkarten darauf vorzeigen, damit Rabatte einlösen, Kundenkarten nutzen und vieles mehr.

Darüber hinaus erlaubt die Smartphone-Brieftasche auch, weitere von den Kunden präferierte Karten zu hinterlegen. In Polen kommt ein solches Angebot noch im Laufe des Jahres auf den Markt. In Deutschland sind für das vierte Quartal eine Testphase und erste Produkte für das erste Halbjahr 2013 geplant. Auch bei diesem Angebot werden weitere europäische Länder folgen.

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