Dienstleister will supersichere Cloud für Onlinebanking anbieten

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Ganz besondere Anforderungen an die Zuverlässigkeit von Web-Diensten haben die Banken. Der  Finanz-IT-Spezialist FT-TS will den hohen Anforderungen mit neuen Infrastruktur-Diensten gerecht werden.

Sicherer als etwa bei Amazon sollte der Betrieb von Cloud-Diensten für Banken schon sein, insbesondere im hochregulierten deutschen Finanzmarkt. Und so bietet die FI-TS neue Services  wie Load Balancing und dynamische Lieferung von Rechenleistung in speziell auf die Geldinstitute zugeschnittener Form an.

Die Tochter der Finanz Informatik, die bereits für zahlreiche Finanzhäuser arbeitet, soll kritischen Anwendungen auch zu Spitzenlast-Zeiten automatisch immer ausreichend Rechen-, Speicher- und Netzwerkkapazitäten liefern.

So steige beim Online-Banking die Rechenlast am Ende des Monats durch weitaus höhere Besucherzahlen auf rund das Doppelte des Monatsdurchschnitts an – am Ende des Jahres könne man diese Lastspitzen noch einmal verdoppeln, erklärt der spezialisierte IT-Dienstleiter. Damit Banken und Versicherungen mit diesen überproportionalen Rechenlasten  klar kommen und die Unternehmen ihre Banking-Anwendungen (wie Lohnzahlungen)  unterbrechungsfrei und ohne Wartezeiten ausführen können, halten die Finanzhäuser oft enorme Überkapazitäten vor – die entsprechend hohe Summen kosten.

Das Cloud Computing ist mittlerweile auch bei Banken angekommen: Diese können sich nun auf preiswertere IT verlassen und die Rechenpower nur zu Spitzenlast-Zeiten “abholen”. In einer eigenen “Finance Cloud”, die vor den Risiken des freien Internets geschützt ist, bietet FI-TS nun entsprechende Service-Module: Das “Elastic Load Balancing” (ELB) hat   in der Namensgebung Ähnlichkeit mit Amazons Dienst “Elastic Cloud” und ist im Grunde nicht viel anders: Die Lasten werden zu Spitzenzeiten auf alle Systeme (hier im reinen Finanzbranchen-Rechenzentrum) verteilt.

Reicht die vorhandene Systemleistung nicht aus, aktiviert “Easy Scaling (ES)”  zusätzliche Ressourcen. Die Finanzhäuser können festlegen, ab welcher CPU- oder Speicherbelastung oder gleichzeitig aktiver User-Sessions automatisch neue Leistungen hinzugeschaltet werden. Wann sie wieder abgeschaltet werden, ist ebenfalls einstellbar.

Nutzer solcher Banking-Leistungen wissen oft nicht, wieviel teure ausfallsichere Technik dahintersteckt – und so beginnen die IT-Spezialisten, die hinter all den gut gesicherten Systemen stehen, ihre Leistungen verstärkt zu vermarkten. Schließlich stammen die meisten regelkonformen Bankdienste nicht von den Banken selbst – sondern kommen von IT-Unternehmen.

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