Polaroid Z2300 : kompakte Digitalkamera für Sofortbilder

Allgemein

Polaroid gibt es immer noch und das Unternehmen baut immer noch Sofortbildkameras. Allerdings setzt die Firma seit ein paar Jahren auch auf Digitalkameras, so wie jetzt mit der Neuvorstellung Z2300. Die nutzt zudem ein neues, wiederstandsfähigeres Papier für die Ausgabe.

Die Polaroid Z2300 hat äußerlich nicht mehr viel mit den bekannten klobigen Fotoapparaten von Polaroid gemeinsam. Auch das Ergebnis der Arbeit des Fotografen sieht heute anders aus: Das Bild wird auf ein 5,08 mal 7,62 Zentimeter (2 mal 3 Zoll) großes Spezialpapier übertragen, indem Farbkristalle erwärmt werden. Die Bilder sollen gegenüber UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Schmutz resistenter sein als ihre Vorgänger.

Beim Fotografieren verhält sich die Z2300 wie eine normale Digitalkamera: Sie löst mit 10 Megapixeln aus, hat einen 3-Zoll-Monitor auf der Rückseite und nimmt auch Videos auf. Der interne Speicher ist 32 Gigabyte groß. Er lässt sich per SD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitern. Energie kommt von einem wiederaufladbaren Lithium-Inonen Akku.

Über das Display kann der Fotograf Fotos auch zuschneiden und auswählen. Wahlweise lassen sich auf dem Bild der Dateiname und das Datum mit ausgeben. Das Bild sei binnen einer Minute “entwickelt”. Wer sich als Künstler versuchen will, kann es auch mit Rahmen versehen, etwa im klassischen Polaroid-Look, in Schwarzweiß ausgeben oder in Abstufungen der Farben des Firmen-Logos.

Die Kamera soll Mitte August zumindest in den USA für 160 Dollar in den Handel kommen. Ein 50er-Pack Fotopapier kostet 25 Dollar, der 30er-Pack 15 Dollar. Preise und Verkaufsstart in Deutschland sind noch nicht bekannt.

[mit Material von Christian Lanzerath, Gizmodo.de]

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen