Entwicklerkit erlaubt Texterkennung übers Internet

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Das ABBYY Cloud OCR SDK soll Software-Entwicklern eine “hoch skalierbare und leistungsfähige OCR” bieten. Statt seine OCR-Software teuer zu verkaufen oder in üppigen Lizenzdeals für den Einbau in eigene Produkte und Services bereitzustellen, vermischt ABBYY die Abrechnungsmodelle von SaaS-Diensten mit kostenfreien Entwicklungskits.

Das Cloud-Angebot von Abbyy soll mittels APIs in Anwendungen integriert werden und als nutzungsabhängiges “Pay as you go”-Preismodell abgerechnet werden. Das Cloud OCR SDK enthält den Aufruf der Optischen Zeichenerkennung (OCR) wie auch der Intelligenten Zeichenerkennung (ICR), der Barcode-Erkennungs- und PDF-Umwandlungstechnologien des Anbieters.

Einige Dokumenten-Management-Anbieter hätten dies bereits erfolgreich getestet und genutzt. Das Cloud OCR SDK setzt auf Microsofts Windows-Azure-Cloud-Technologien auf und stellt die Dienste über eine Web-API bereit. Das SDK erkenne gedruckte Texte in 198 Sprachen, darunter auch die kulturell und grafisch unterschiedlichen Schriftzeichen in Arabisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch. Auch handschriftliche Texte in Formularen sowie Auswahlfelder/Checkmarks würden erkannt. Selbst historische Dokumente in Frakturschriften könnten verarbeitet werden.

Die OCR-Rechenleistungen werden bei Abbyy erbracht, genutzte Mobilgeräte also nicht belastet. Der Hersteller zeigt mit Code-Beispielen für die Programmierung in .NET, PHP, Ruby, cURL, Python, Java, ASP.NET, wie die Schnittstellen von iOS, Android oder Windows Phone angesprochen werden. Das Entwicklerkit ist kostenlos – lediglich der Aufruf der Services kostet Geld.

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