Telekom stellt APIs für Microsoft-Entwickler bereit

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Mit der Unterstützung von Microsoft Visual Studio steigert die Telekom die Reichweite ihres Projekts Developergarden. Dieses unterstützt Software und Webdienste bei Alerts, Bestätigungen, Ticketing,  Callback-Aktionen und ähnlichen nützlichen mobilen Aktionen über das Telekom-Netz.

Die Plattform der Telekom soll Entwickler ansprechen, die Programmierschnittstellen von Telekom, Scout24 oder Clickandbuy benötigen. Besonderen Zuwachs erwartet der Betreiber nun bei den Programmierern der Microsoft Developer Community (MSDN), die Anwendungen für Smartphones, Tablets und PCs mit Visual Studio erstellen.

Die Nutzung von Telekom- und Partner-Services in Form von “Mesh-Ups” auf Microsoft-Geräten und –Plattformen soll so den Anwendern von www.developergarden.com künftig noch leichter fallen. Mit den angebotenen APIs könnten schließlich “Millionen von Softwareentwicklern aus der weltweiten Microsoft Community leistungsstarke, interaktive Anwendungen für PCs, Slates, Fernsehen und mobile Geräte entwickeln, in die Funktionen der Developer Garden-Plattform der Deutschen Telekom wie Anrufsteuerung, Abrechnung, SMS, Konferenzgespräche und Zugriff auf die Scout24-Marktplätze eingebettet sind”, frohlockt das Telekommunikations-Unternehmen.

Ziel der Telekom ist es, sowohl seine Netzfunktionen als auch Micosofts Entwicklerplattformen mit gemeinsamen Aktionen voranzubringen. “Die Deutsche Telekom mit ihren 129 Millionen Mobilfunkkunden, 34 Millionen Festnetzkunden und etwa 17 Millionen Breitbandkunden wird das .NET Software Development Kit (SDK) über das Developer Garden Portal anbieten, Schulungsmaterial bereit stellen sowie Plattformen und Geräte von Microsoft für Anwendungen nutzen, die von der Deutschen Telekom entwickelt wurden”, bekräftigt die Marketingabteilung des “rosa Riesen”.

In der Zusammenarbeit wolle man dem Trend zur Konvergenz des Internets mit dem Mobilfunk folgen. Kurz gesagt: Die einträglichen Abrechnungs- und Kommunikationsdienste der Deutschen Telekom werden durch Aktivitäten der großen Microsoft-Entwicklercommunity gestärkt, während Software-Entwickler von Beginn an ihre Leistungen leicht über die Telekom-Rechnungen monetarisieren können.

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