Shopfacer erstellt für Webshops ein virtuelles Schaufenster bei Facebook

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Mit Shopfacer können Webshops ein virtuelles Schaufenster bei Facebook einrichten. Erste Referenzprojekte wurden bereits abgeschlossen. Firmen stehen eine kostenlose Variante mit eingeschränktem Funktionsumfang sowie ein Einstiegspaket für 82 Euro pro Monat zur Wahl.

Die Firma WeWeWe aus dem schwäbischen Göppingen hat mit dem Vertrieb ihrer Social Commerce-Lösung Shopfacer begonnen. Sie präsentiert vom Betreiber ausgewählte Produkte von Onlineshops auf Facebook-Firmenseiten. Ein Klick auf ein Produkt führt den Nutzer direkt auf das entsprechende Produkt im Webshop. Shop-Betreiber benötigen dazu keine Programmierkenntnisse, die Lösung kann dennoch individuell angepasst werden. Den täglichen Aufwand für die Aktualisierung geben die Shopfacer-Macher mit zwei bis drei Minuten an.

“Die ohnehin stetig steigenden Umsätze im klassischen E-Commerce, also über konventionelle Webshops, werden zukünftig durch das verstärkte Aufkommen von Social Commerce noch weiter wachsen,” glaubt Axel Burgbacher, Geschäftsführer der WeWeWe Ltd. und Entwickler von Shopfacer. “Soziale Netzwerke wie Facebook bieten ein noch weitgehend ungenutztes Marketing- und Salespotenzial für die Betreiber von Webshops, das durch eine Lösung wie Shopfacer effizient genutzt werden kann.”

Der Anbieter legt Wert darauf, dass Shopfacer kein Onlineshop-System ist, das auf einem sozialen Netzwerk installiert wird. Die Software fungiere vielmehr als aktive Schnittstelle und erstelle vollautomatisch Shop-Schaufenster. Somit stünden Endkunden auch alle Zahlungsmöglichkeiten und Versandarten des originalen Webshops zur Verfügung. Auch müssten sie für Bestellungen keine persönlichen Daten in Facebook hinterlassen.

Die Software kann in Kombination mit gängigen Shop-Systemen wie XT-Commerce, Veyton, JTL, Magento und Oxid eingesetzt werden. Auch ein späterer Wechsel des Shop-Systems sei möglich. Als Referenzen kann WeWeWe unter anderem die Onlineshops des Mercedes-Benz Classic Store, von Klassikradio und Motorradecke vorweisen.

“Der Kauf und Verkauf von Produkten wird also via Facebook angebahnt, geschieht dann aber de facto in dem jeweiligen Webshop unabhängig von dem sozialen Netzwerk. Somit entsteht auch eine umfassende Rechts- und Abmahnsicherheit”, erklärt Burgbacher. Zielgruppe seine in erster Linie Betreiber von Webshops, die sich an Endverbraucher wenden. Über Zusatzmodule sind auch Zusatzfunktionen für Twitter und YouTube verfügbar.

In der kostenfrei angebotenen Version ist Shopfacer auf die Installation auf einem Rechner, den Betrieb für einen Shop und einer Facebook-Fanpage sowie ohne Zusatzleistungen für Twitter und YouTube verfügbar. Eine fortgeschrittene Variante, die für mehrere Shops, Fan-Seiten und Nutzer beim Shopbetreiber gedacht ist, bietet WeWeWe für eine einmalige Einrichtungsgebühr von 149 Euro sowie monatliche Kosten von 82,11 Euro an. Darin sind dann auch schon grundlegende Leistungen zur Shopbewerbung bei Twitter und YouTube enthalten.

Shopfacer verschafft Webshops einen ordentlichen und leicht zu pflegenden Auftritt bei Facebook – wobei Bestellungen nach wie vor über das vorhandene Shop-System außerhalb von Facebook abgewickelt werden (Screenshot: WeWeWe).
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