Zu teuer? Microsofts Tablet kostet über 600 US-Dollar

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Die Version mit Intel-Chips soll sogar über 800 Dollar kosten, raunzen die asiatischen Hersteller, Microsoft selbst könne also den Konsumentenmarkt kaum ansprechen – die Strategie, vor allem Unternehmenskunden mit dem neuen Windows-8-Tablet anzusprechen, sei sehr risikobehaftet.

Nun ist es heraus, wer das Surface-Tablet für Microsoft zusammenschrauben wird: Der Auftragsanbieter Pegatron ist von Microsoft ausgewählt worden, um das Gerät zu produzieren. Das wiederum sorgt für Geraune in der asiatischen Herstellerzunft. Herauszufinden, wie viele Exemplare Microsoft wirklich beauftragt hat, ist noch niemandem gelungen: Es gebe noch nicht einmal eine Schätzung des Auftragsvolumens, kolportiert Digitimes die ergebnislose Faktensuche der Mitbewerber.

Doch anhand  der technischen Daten, die Microsoft ankündigte, schätze man in der Branche immerhin den Preis: Das Modell mit Intels Ivy Bridge solle mindestens 800 Dollar kosten, das mit RT-Modell mit NVidas Tegra 3 mindestens 600.

Weil das Gerät für die Nutzung in Unternehmen optimiert sei, so rumort es in der Branche, könne der Preis das größte Hindernis bei der Verbreitung im Markt werden. Zwar habe das Microsoft-Tablet schon die Aufmerksamkeit der Konsumenten erreicht, doch die MS-Strategie bedeute, dass der Software-Riese direkt gegen seine eigenen Partner in diesem Segment konkurrieren müsse.

Und weil bei den hohen Herstellungskosten der Profit pro Gerät relativ gering sei, dürfe dieser Kurs für Microsoft recht risikoreich werden.

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