Studie: Schutz vor Cybercrime erheblich teurer als die Schäden

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Die Universität von Cambridge hat die direkten und indirekten Kosten für den Schutz vor Online-Kriminalität zusammengerechnet. Sie kommt zum erschreckenden Ergebnis, das die Maßnahmen gegen Angreifer und die Aufräumarbeiten zehnmal so viel kosten, wie der angerichtete Schaden selbst.

In einer Studie der University of Cambridge kam es heraus: Der Schutz vor Cybercrime kostet britische Unternehmen sehr viel mehr als der angerichtete Schaden selbst. Die Angst vor digitalen Verbrechen bewirke viel mehr Ungemach und wirtschaftlichen Verlust. Der Verzicht auf Online-Banking etwa reduziere die Einsparungen durch effektivere Arbeit am PC – und koste die Banken Geld für die Investitionen in Offline-Dienstleistungen.

Die Erhebung, die im Auftrag des britischen Verteidigungsministeriums durchgeführt worden war, gibt für die Schäden durch Kriminelle im Netz einen Wert im zweistelligen Dollarbereich pro Jahr und Brite an. Doch es sei viel effizienter, die wenigen Drahtzieher hinter den Cyber-Angriffen dingfest zu machen als Sicherheits-Software zu installieren.

In Großbritannien werden jährlich rund eine Milliarde Dollar für den Schutz vor Online-Bedrohungen und nötige Aufräumarbeiten nach einer Attacke ausgegeben, davon alleine 170 Millionen Dollar für Antiviren-Software. Die 15 Millionen Dollar, die pro Jahr in die Verbrecherjagd investiert würden, seien dagegen lächerlich, zitiert die Nachrichtenagentur Pressetext die Studie.

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