Schon 25 Prozent der Umsätze mit Elektrogeräten werden online erwirtschaftet

E-CommerceMarketing

Wer Elektronik kauft, nutzt häufig selbst Elektronik dazu: Die höchsten Online-Umsätze wurden mit Notebooks, Smartphones und MP3-Playern erzielt; Staubsauger verkaufen sich im Web besser als Fernseher – insgesamt verdoppelte sich der Umsatz von Onlineverkäufen innerhalb der letzten fünf Jahre.

In den neuesten Zahlen des Branchenverbandes Bitkom zeigt sich: Am Online-Handel führt kein Weg vorbei. Denn mittlerweile sei fast ein Viertel (23 Prozent) des gesamten Umsatzes mit elektronischen Geräten ist in Deutschland ins Internet “abgewandert”, Tendenz steigend. Dies ergibt sich aus einer Studie der GfK-Marktforscher im Auftrag des Bitkom.

Damit habe sich der Online-Anteil am Umsatz durch Privatverbraucher innerhalb von nur fünf Jahren fast verdoppelt – im Jahr 2007 seien erst 12 Prozent der Ausgaben für Computer, Fernseher, Handys sowie für Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Staubsauger auf das Internet entfallen.

Der Bitkom lobt die Interner-Entwicklung: Die online-Shops seien einfacher zu bedienen und die Zahlungssysteme sicherer, Neukunden ließen sich leichter gewinnen und die Käufer könnten unabhängig von Öffnungszeiten und örtlichen Gegebenheiten Dinge erwerben.

Den Spitzenplatz der Handelserlöse durch Online-Shopping nehmen die Notebooks mit 37 Prozent Web-Anteil ein – das sind 6 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Bei Smartphones erreiche der Online-Anteil am Umsatz 33 Prozent (Vorjahr: 29 Prozent), bei MP3-Playern 31 Prozent (30 Prozent) und bei Digitalkameras 25 Prozent (24 Prozent). Selbst bei Staubsaugern erfolge mit 21 Prozent des Umsatzes und bei Waschmaschinen mit 19 Prozent ein großer Teil der Verkäufe über das Internet. Damit liegt der Online-Anteil bei diesen Geräten sogar höher als bei Fernsehern mit 16 Prozent.

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