Gesten-Browser: Firefox junior für das iPad

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Mozilla arbeitet an einem Browser für das Apple-Tablet. Der Name der Software ist “Junior” und soll ein völlig neues Benutzererlebnis mitbringen. Die Bedienerführung benutzt Gesten statt Menüs – eine Befehlsleiste entfällt ganz.

Der neue Mozilla-Browser soll Apple Safari angreifen – laut Hersteller soll “Junior” mehr Spaß ins Surfen bringen und ergonomischer sein. Laut einer Video-Präsentation ist das Nutzererlebnis von Grund auf neu konzipiert worden.

(Bild: Junior wird über zwei Schaltflächen am linken beziehungsweise rechten Bildrand bedient. Screenshot: Steven Musil / News.com).

“Wir wollten etwas ganz Neues machen. Wir wollten herausfinden, wie man einen Browser für einen neuen Formfaktor neu erfinden kann”, sagte Alex Limi, Produktdesigner für Firefox, in dem Video. Safari auf dem iPad biete ein “miserables Erlebnis”.

“Es gibt viele Gründe, warum wir auf dem iPad vertreten sein sollten, obwohl wir unsere Rendering-Engine dort nicht einsetzen können”, ergänzte Limi. Mozilla habe derzeit keinen Zugang zu “einer der größten Consumer-Plattformen weltweit”.

Die Präsentation zeigt, dass Junior die gesamte Oberfläche des iPads ausnutzt und auf die Werkzeugleiste verzichtet. Ursprünglich habe man mit dem Gedanken gespielt, die gesamte Steuerung auf Gesten aufzubauen. Schließlich habe sich das Team aber doch für zwei Schaltflächen am linken beziehungsweise rechten Bildschirmrand entschieden. Links befindet sich der Zurück-Button. Mit dem rechten Button wird eine Liste der zuletzt besuchten Websites oder die Suchleiste aufgerufen.

Herausforderer für Apples Safari auf dem iPad gibt es viele. Dazu gehören Atomic, Dolphin, Opera Mini und Skyfire. Erst kürzlich hatte Yahoo seinen iPad-Browser namens Axis vorgestellt. Keiner davon erfreut sich jedoch ähnlicher Beliebtheit bei Nutzern wie Mozillas Firefox, dessen Marktanteil zuletzt bei 19,7 Prozent lag.

Das Video enthält allerdings keinen Hinweis darauf, wann Mozilla seinen iPad-Browser veröffentlichen will. Auf Nachfrage von News.com nannte das Unternehmen keine weiteren Details zu seinen Plänen.

[mit Material von Steven Musil, News.com]

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