Internet-Service repariert beschädigte Office-Dateien

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Der Dienst “OfficeRecovery Online” soll zerstörte Office-Dateien wieder aufbereiten, laut Anbieter sogar in Sekundenschnelle. Nutzer beschweren sich im Diskussionsforum, dass es manchmal ein bisschen länger dauert.

Der Anbieter des Dienstes “OfficeRecovery Online“, das US-Unternehmen “Recoveronix”,  verspricht saubere Datenrettung “einfach übers Internet – ohne extra Software-Installation”. Dateien aus Microsoft Office und OpenOffice sollen so wiederauferstehen, wenn sie einmal durch Fehler oder Attacken kaputtgegangen sind.

Der Dienst  biete die Möglichkeit, defekte Dateien hochzuladen, um dann “nach wenigen Sekunden” die reparierte Datei wiederzubekommen – der Dienst beginne bereits während des Uploads, die Daten zu untersuchen.

Auf der Homepage des Anbieters finden sich zunächst viele Danksagugen von Nutzern – dann jedoch beginnt die Kritik. Denn Versprechungen, nicht reparierte Dateien noch einmal anzusehen und von Hand zu reparieren, benötigten einige Zeit.

Der Datenrettungs-Service unterstüttze insgesamt 39 gängige Datei-Typen für PC und Mac und umfasse neben Office-Dateien wie Word-Texte, Excel-Kalkulationen, Powerpoint-Präsentationen und Access-Datenbanken auch ZIP-Archive, PDF-Dateien, die Bildformate JPEG, GIF, TIF, BMP, PNG und RAW und weitere Dateiformate. Auch E-Mail-Archiv-Dateien von Lotus Notes und Microsoft Outlook/Exchange seien wiederherstellbar.

Das Geschäftsmodell von Recoveronix ist einfach: Die reparierte Datei steht zunächst als kostenlose Demo zur Verfügung. Anhand dieser kann der Nutzer überprüfen, ob die Reparatur wie gewünscht funktioniert hat. Ist das Ergebnis zufriedenstellend, kann er sich die vollständig reparierte Datei auf den eigenen Rechner herunterladen. Für diesen Download zahlt der Nutzer einen Festpreis von 31,61 Euro. Mit unterschiedlichen Abodiensten je nach Bedarf will Recoveronix dauerhaft Kunden an sich binden.

Der Transfer der Daten laufe über das AES-128-Bit-verschlüsselte HTTPS-Übertragungsprotokollund nutze dabei die Amazon Elastic Compute Cloud (EC2).

Wie das funktioniert, zeigt ein Anwendervideo auf YouTube:

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