Leistungsschub und Preissenkung: Intels SandyBridge wird zum Auslaufmodell

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Notebooks mit Intels älteren CPUs dürften billiger werden: Der Prozessor-Krösus will langfristig nur noch auf die neue Ivy-Bridge-Architektur setzen und will im September mit der Phase-out-Phase des Vorgängers beginnen.

Die Computerhersteller und Auftragsfertiger erwarten von Intel, nach Einführung der Dual-Core-Ivy-Bridge-CPUs langsam mit dem „Phasing out“ der Sandy-Bridge-Prozessoren zu beginnen, zitiert das taiwanische Branchenbarometer Digitimes “Quellen bei den Notebook-Unternehmen”.

Das langsame Ausblenden der Sandy-Bridge-Rechner sollte zu einer neuen Welle von PC-Erneuerungen führen, erklären die “Quellen”. Intel habe bereits mit der Auslieferung der dritten Generation seiner Core-Prozessoren begonnen und erwarte erste Rechner damit schon Ende Juni. Die alten Sandy-Bridge-Chips werde Intel nur noch bis Ende September ausliefern – eine Preissenkung für die (immer noch leistungsfähigen) Notebooks der “alten Garde” ist also zwischen Juli und September zu erwarten.

Die neuen Ivy-Bridge-Prozessoren kosten noch immer um die 67 bis 100 US-Dollar pro Stück – doch nach der Erklärung der Sandy-Bridge-Chips zu Auslaufmodellen erwarte man auch von den neuen Silizium-Kraftpaketen eine ähnliche Preissenkung wie bei den Vorläufern, orakelt Digitimes. Im September werde es dann mit der Nachfrage durch die Konsumenten so richtig abgehen – letztendlich profitieren dann auch Unternehmenskäufer von Leistungsschub und Preissenkung.

(Bildquelle: Helder Almeida – Fotolia.com)

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