Microsoft kündigt Fixes für kritische Lücken in Windows und Internet Explorer an

Der monatliche Patchday bringt im Juni insgesamt sieben Updates. Sie sollen zusammen 25 Sicherheitslücken schließen. Sie sind außer in Windows und IE auch in Office, .NET Framework und Visual Basic for Applications zu finden.

von Stefan Beiersmann 0


Microsoft will zum “Juni-Patchday” am kommenden Dienstag drei Updates veröffentlichen, die als “kritisch” eingestufte Schwachstellen in Windows, Internet Explorer und dem .NET-Framework schließen. Betroffen sind Windows XP, Server 2003, Vista, Server 2008, 7 und Server 2008 R2 sowie Internet Explorer 6, 7, 8 und 9. Als “kritisch” eingestufte Sicherheitslücken ermöglichen in der Regel das Einschleusen und Ausführen von Schadcode ohne oder nur mit geringer Interaktion mit einem Nutzer.

Insgesamt wird der Konzern am kommenden Dienstag sieben Patches bereitstellen. Das Risiko, das von den anderen Anfälligkeiten ausgeht, bewertet das Unternehmen mit “hoch”. Einer Vorabmeldung zufolge handelt es sich um Fixes für Windows, Office 2003, 2007 und 2010 sowie Visual Basic for Applications und Microsoft Dynamics AX 2012 Enterprise Portal.

Darüber hinaus will Microsoft Nutzern von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 fünf nicht sicherheitsrelevante Updates zur Verfügung stellen. Sie sollen mehrere nicht näher genannte Fehler beheben. Wie in jedem Monat verteilt das Unternehmen auch im Juni im Rahmen des Patchdays eine neue Version seines Tools zum Entfernen bösartiger Software.

Noch vor kommenden Dienstag wird Microsoft einem Blogeintrag zufolge eine Aktualisierung für Windows Update freigeben. Das Unternehmen reagiert damit auf Untersuchungen von Symantec, wonach der Virus Flame PCs auch über gefälschte Windows-Patches infizieren kann. Um das Problem zu beheben, akzeptiert der Windows-Update-Client künftig nur noch Dateien, die mit einem neuen Zertifikat signiert wurden, das Microsoft speziell für Updates ausgestellt hat. Den Patch erhalten auch Nutzer von Microsofts Windows Server Update Services (WSUS).

[mit Material von Ryan Naraine, ZDNet.com]

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