Schweiz: Swisscom verspricht für Ende 2012 LTE in zwölf Städten

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Das Telekommunikationsunternehmen ist mit dem von Dezember 2011 bis kurz nach Ostern in sieben Ferienregionen und elf Swisscom-Shops gelaufenen Pilotprojekt zufrieden. Ab Ende 2012 soll nun ein Dutzend Städte versorgt werden. Außerdem nennt der Provider die Preise für die ersten Kunden.

Von Anfang Dezember 2011 bis nach Ostern haben nach Auskunft von Swisscom im Schnitt rund 210 Kunden pro Woche die neue Mobilfunktechnologie mit Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s in den damit versorgten Tourismusregionen getestet. Getestet wurde in Davos, Grindelwald, Gstaad, Leukerbad, Montana, Saas Fee und St. Moritz. Anwender verschickten vor allem E-Mails und surften im Web. Eine Umfrage unter den Nutzern habe gezeigt, dass 97 Prozent der Pilotkunden 4G weiterempfehlen würden, so Swisscom in einer Pressemitteilung.

Nun wird das Projekt mit der teilweisen Erschließung von Bern und Zürich fortgesetzt. Als Pilotangebot erhalten Kunden für 19 Schweizer Franken pro Woche oder für 60 Franken pro Monat Zugang zum LTE-Netz. Das Angebot ist in den Swisscom Shops erhältlich.

In den nächsten fünf Jahren will die Swisscom rund 1,5 Milliarden Franken in den Ausbau ihres Mobilfunknetzes investieren. Der Großteil davon wird auf die Errichtung der LTE-Infrastruktur entfallen. Bereits ab Dezember 2012 soll 4G in zwölf Städten der Schweiz verfügbar sein.

Auf Bern und Zürich folgen Genf, Basel, Lausanne, Lugano, Luzern, Zug, Fribourg, Sion, Winterthur und St. Gallen, wie ein Sprecher auf Nachfrage von ITespresso bekannt gab. Allerdings darf man wohl nicht damit rechnen, dass bei diesen Städten noch 2012 flächendeckend jeweils das ganze Stadtgebiet versorgt wird, die Netzadeckung konzentriert sich zunächst vielmehr auf stark frequentierte Bereiche. Den flächendeckenden LTE-Ausbau will das Unternehmen 2013 in Angriff nehmen.

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