Microsoft will sich transparente Displays patentieren lassen

KomponentenPolitikRechtSoftwareWorkspaceZubehör

Sie sollen für Augmented Reality in einer Art Ultrabook zum Einsatz kommen. Mit ihnen lassen sich Zusatzinformationen einblenden oder Tipps geben. Beim Einsatz eines zweiten Bildschirm lässt sich außerdem ein 3D-Effekt erzielen.

Microsoft hat einen Patentantrag auf eine Lösung zu Augmented Reality eingereicht. Die von Patentbolt entdeckte Beschreibung geht von einem transparenten Display aus, das bei einem kleinen Notebook eingesetzt wird. Alternativ könnte es aber auch in Smartphones, Tablets und anderen Mobilgeräten Verwendung finden.

An die Stelle einer Notebook-Tastatur könnte laut Patentantrag auch ein überdimensioniertes Touchpad oder ein zweites Display treten, das im zugeklappten Zustand durch das erste hindurch zu sehen wäre. Microsoft will so eine dreidimensionale Präsentation erreichen. Eine ähnliche Technik für Desktops hatte das Unternehmen bereits im Februar vorgestellt.

Ansonsten funktioniert der transparente Bildschirm wie die Gläser von Googles geplanter Datenbrille: Der Anwender sieht hindurch und bekommt Zusatzinformationen eingeblendet. Heutige Augmented-Reality-Apps für Smartphones nutzen stattdessen die rückseitige Kamera, deren auf dem Bildschirm eingeblendetes Bild an die Stelle eines durchsichtigen Displays tritt.

Auffällig ist, dass das von Microsoft gezeigte Mini-Notebook offensichtliche Gemeinsamkeiten mit Ultrabooks hat – Intels Marketing-Bezeichnung für leichte, dünne Windows-Notebooks. Die zweite Generation dieser Geräte wird massiv auf Windows 8 setzen und mit einem Touchscreen dessen besondere Fähigkeiten nutzen. Auf der CES 2012 hat Intel bereits ein Ultrabook mit transparentem Touchscreen gezeigt.

[mit Material von Eric Mack, News.com]