Einheitliche Behördenrufnummer 115 in der Region Rhein-Neckar freigeschaltet

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Die Metropolregion Rhein-Neckar schaltet heute die einheitliche Behördennummer 115 frei. Damit bekommen rund 1,7 Millionen Bürger Zugrriff. Bisher können den Dienst bereits etwas über 20 Millionen Menschen nutzen.

Mit einem Anruf bei der 115 erhalten nun auch Bürgerinnen und Bürger in der Metropolregion Rhein-Neckar Informationen zu kommunalen und Landesleistungen sowie Auskunft zu Bundesthemen, zum Beispiel zur Praxisgebühr, zum BAföG oder zur Rente.

“Die 115 ist der Kundenservice der öffentlichen Verwaltung. Die Freischaltung der Behördennummer 115 in der Metropolregion Rhein-Neckar zeigt, wie gut eine flächendeckende Einführung auch über Ländergrenzen hinweg funktionieren kann. Das ist ein wichtiger Impuls für den bundesweiten Ausbau der einheitlichen Behördennummer”, so Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, die IT-Beauftragte der Bundesregierung, in einer Pressemitteilung.

Die erforderliche sei in gerade einmal drei Monaten geschaffen worden. Dabei galt es, die Wissensportale der drei Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zu integrieren. Die meisten Kommunen haben sich für einen Anschluss an das Servicecenter Ludwigshafen entschieden. Gerade für kleine Verwaltungseinheiten bietet dies die Möglichkeit, den Telefonservice zu professionalisieren und die telefonische Erreichbarkeit zu verbessern. Das Servicecenter Ludwigshafen profitiert von der Partnerschaft durch eine bessere Auslastung des Personals, der Infrastruktur und durch Synergien bei den Aufwänden für Schulung, Coaching und Qualitätsmanagement.

Die Einheitliche Behördennummer 115 ist in den teilnehmenden Regionen montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Sie kann seit Mitte April aus dem Festnetz überwiegend und aus mehreren Mobilfunknetzen zum Ortstarif sowie über Flatrates auch kostenlos gewählt werden. Mit der Einführung war mit einem Pilotprojekt im Frühjahr 2009 begonnen worden. Den Dienst konnten bisher rund 20 Millionen Menschen nutzen. Darüber, welche Kommunen, Landes- und Bundesbehörden bereits teilnehmen, informiert eine Übersicht auf die Website der Behördenrufnummer.

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