Telekom fördert gezielt Berliner Start-ups

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Dazu wurde unter dem Namen “hub:raum” ein Inkubatorprogramm eingerichtet. Dort werden neue Ideen für Telekommunikationsdienste, Internetdienste und digitale Medien gesucht. Gemeinsam mit General Assembly plant der Konzern zudem ein Start-up-College.

Die Deutsche Telekom hat im Rahmen der Konferenz NEXT unter dem Namen hub:raum einen eigenen Inkubator in Berlin eingerichtet. Der Konzern will damit dafür sorgen, dass eigene Geschäft verstärkt durch Ideen von Start-ups zu beleben. Parallel ist zusammen mit General Assembly, einer US-Bildungseinrichtung für Technologie, Design und Aspekte der Unternehmensführung mit Fokus auf Gründer und Startups, ein Start-up-Campus in Berlin geplant.

Das Start-up-College von General Assembly in Berlin wird im Sommer 2012 so ähnlich aussehen wie das hier in New York (Bild: General Assembly).

Mit dem Projekt hub:raum will die Telekom Gründerteams konkrete Unterstützung durch ein erfahrenes Team sowie die Möglichkeit bieten, Geschäftsideen weiter zu entwickeln und erfolgreich auf den Markt zu bringen. Zum Kernteam der damit betrauten Experten zählen Min-Kin Mak und Peter Borchers. Zudem bietet die Telekom eine umfassende Seed-Finanzierung von bis zu 300.000 Euro. Trotz der Unterstützung durch den TK-Konzern sollen die jungen Firmen ihre volle unternehmerischer Freiheit bewahren können. Interessierte können sich online um die Aufnahme in das Programm bewerben. Pro Jahr sollen damit zwischen zehn und 15 Start-ups gefördert werden.

“Mit hub:raum, unserem Berliner Inkubator, möchten wir vielversprechende Geschäftsideen fördern und Kontakt zu innovativen Talenten bekommen, um so früh Innovationen und Wachstumsmärkte erkennen und neue Geschäftsfelder erschließen zu können. Der Inkubator bildet dabei eine wichtige Schnittstelle zwischen der flexibel und schnell agierenden Start-up-Szene und der Konzernwelt“, so Thomas Kiessling, Chief Product & Innovation Officer bei der Telekom in eine Pressemitteilung.

Ebenfalls zur NEXT hat die Telekom zusammen mit General Assembly angekündigt, im Sommer einen Standort der Bildungseinrichtung in Berlin zu eröffnen. Dort soll in Kursen und Workshops die regionale Gründerszene von erfolgreichen Praktikern unterstützt. Zusätzlich werden auch Kurse angeboten, die den Teilnehmern das Wissen und die praktischen Fähigkeiten für den Erfolg in der Internetwirtschaft vermitteln sollen. Berlin ist für General Assembly nach New York und London der dritte Standort.

“Der Campus gibt der Berliner Technik- und Internetszene die Möglichkeit, Teil der lebendigen Community von General Assembly zu werden, die Innovationen und die Zusammenarbeit unter jungen Unternehmen fördert”, so Adam Pritzker, Gründer und CPO von General Assembly, in einer Pressemitteilung.

“General Assembly vermittelt alle Fähigkeiten, die für die Gründung eines Start-ups in der heutigen Wirtschaft wichtig sind, und hat sich deshalb sehr schnell zum einem führenden Ausbilder von Unternehmensgründern entwickelt. Wir freuen uns darüber, sie bei ihrem Start in Berlin zu unterstützen”, so Heikki Mäkijärvi, zuständig für Business Development bei der Telekom.

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