Microsoft macht seine Suchmaschine Bing übersichtlicher

Der Navigationsbereich am linken Bildrand fällt bei den Ergebnisseiten weg. Außerdem verkürzen sich die Ladezeiten und verbessert sich die Relevanz der Suchergebnisse – unter anderem durch eine Integration von Facebook-Funktionen. Bisher merken von den Änderungen nur Nutzer in den USA etwas.

von Stefan Beiersmann 0


Microsoft hat die Ergebnisseite seiner Suchmaschine Bing überarbeitet, um sie übersichtlicher zu machen Der Softwarekonzern verzichtet vor allem auf den Navigationsbereich auf der linken Bildschirmseite, der unter anderem den Suchverlauf und Vorschläge für ähnliche Suchvorgänge enthält. Letztere finden sich nun rechts nterhalb der Anzeigen.

Einem Eintrag im Bing-Blog zufolge gehen die Änderungen über das Look and Feel der Suchseite hinaus. Demnach wurden auch die Ladezeiten verkürzt und die Relevanz der Ergebnisse verbessert. Weitere Neuerungen seien in Arbeit, so Microsoft. Dazu gehöre eine höher auflösende Version des Bildes, das Microsoft für die Bing-Startseite verwendet.

Darüber hinaus erscheint neben einigen Resultaten ein “Daumen nach oben”-Symbol, das zeigt, dass einem oder mehreren Facebook-Freuden dieses Ergebnis gefällt. Fährt man mit dem Mauszeiger über das Symbol, wird der Name der Person eingeblendet.

Das Menü am oberen Bildrand ermöglicht einen direkten Zugriff auf die Web-, Bilder, Video- und Nachrichtensuche. Einige Optionen, die sich bisher direkt auf der Ergebnisseite fanden, hat Microsoft in die Rubrik “Mehr” verschoben. Dazu gehören lokale Informationen und der eigene Suchverlauf.

Die neue Ergebnisseite sehen bisher allerdings nur Nutzer in den USA. Ob und wann sie auch außerhalb der Vereinigten Staaten eingeführt wird, ist unklar. Gegenüber ZDNet-Bloggerin Mary Jo Foley sagte ein Microsoft-Sprecher lediglich, sein Unternehmen habe derzeit nichts anzukündigen. Auch in der Vergangenheit hat Microsoft neue Funktionen für Bing schrittweise in den einzelnen Ländern verfügbar gemacht. Der Konzern will damit unterschiedlichen Gewohnheiten in den einzele nn Märkten Rechnung tragen.

Offen bleibt, ob Microsoft eine HTML-5-Version der Bing-Oberfläche herausbringen wird. “Wir prüfen immer wieder, wie Technologie das Sucherlebnis verbessern kann”, sagte der Sprecher. HTML 5 biete einige interessante Möglichkeiten wie die Unterstützung unterschiedlicher Browser ohne Plug-ins. Microsoft setze Dinge aber nicht einfach nur deswegen um, weil man es könne.

[mit Material von Lance Whitney, News.com, und Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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