LibreOffice 3.5.3 ist fertig

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Die The Document Foundation veröffentlicht die neueste Version ihres freien Office-Pakets. Vor allem Unternehmensnutzer sollen von der zusätzlichen Stabilität des kostenfreien Produktes profitieren.

Die Document Foundation beglückwünscht sich selbst zur neuesten Version des Open-Office-Nachfolgers: Man verzeichne seit dem „Fork“ von der Oracle-Abhängigkeit die größte Zahl von Entwickler-Neuanmeldungen. Die neue Version 3.5.3 sei zudem wesentlich stabiler als die Vorläufer.

Die inzwischen mit Hauptsitz in Berlin angemeldete Document Foundation kündigt LibreOffice 3.5.3 an, die Anwendern und Unternehmen zusätzliche Stabilität biete. Gleichzeitig mit dem neuen Produkt kündigte die Stiftung an, ihre jährliche LibreOffice-Konferenz dieses Jahr vom 17. bis 19. Oktober in Berlin abzuhalten.

Allein im April hätten 34 neue Entwickler Code zum LibreOffice-Projekt beigetragen. Entwickler Norbert Tiebaud, selbst seit 2010 am Projekt beteiligt: “In weniger als zwei Jahren haben wir es geschafft, eine wirklich vielfältige Community aufzubauen, in der bezahlte und freiwillige Entwickler koexistieren und sich gegenseitig helfen – so wie es in jedem echten freien Software-Projekt aussehen sollte.”

Zehn der neuen Entwickler seien „Google Summer of Code-Studenten“, die an Features wie Performance-Verbesserungen in Calc, Verbesserung der Lightproof-Grammatikprüfung, kollaboratives Arbeiten in Calc mittels Telepathy, Microsoft Publisher Importer, PDF-Export mit digitalen Signaturen, SmartPhone-Fernbedienung für Impress, neue Bedienoberfläche für die Template-Auswahl, Java-GUI für den Android-Port, einen verbesserten Impress SVG-Export sowie verbesserten Tools für mehr Unit-Tests arbeiten werden.

Schon vorhandene Änderungen sind in den Release Notes 1 und 2 der neuen Version zu finden. LibreOffice 3.5.3 ist hier zum Download erhältlich.

Ausnahmsweise ist die deutsche Version früher verfügbar als die englischsprachige – kein Wunder, denn der ursprüngliche Code des Programms stammt aus der deutschen Fima Star Division von Firmengründerr Marco Börries. Dieses Unternehmen und seine Software wurden von Sun Microsystems übernommen – welches wiederum in Oracle aufging, das die Vollversion Star Office nach wie vor anbietet.

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