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App gibt Strahlen-Emissionen an

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Die von Apple abgelehnte und dann nur für Jailbreak-iPhones erhältliche Anwendung hält nun ganz offiziell Einzug in die Android-Welt.

Wer telefoniert oder surft, produziert Strahlung. Ängstliche, die nicht zu vielen Handystrahlen ausgesetzt sein wollen, können sich nun per App informieren, welche Arbeit auf dem Mobilgerät wie viel Strahlung erzeugt. Ob Mobiltelefonieren und -surfen wirklich schädlich ist oder nicht: Darum streiten sich nach wie vor verschiedene Gruppierungen mit unterschiedlichen in Auftrag gegebenen Studien zum gesundheitlichen Risiko der Handy-Strahlung.

Die App, die bereits 2011 bei Apple als iOS-Anwendung eingereicht worden war, wurde dort schlichtweg abgelehnt, berichtet Wired über die nicht nachvollziehbare Entscheidung aus der Steve-Jobs-Zeit. Der Hersteller Tawkon habe nun vollkommen auf Android gesetzt, beschreibt Wired-Autor Nathan Olivarez-Giles die Hintergründe der neuen Android-Veröffentlichung.

Gil-Friedlander, Geschäftsführer des israelischen Softwarehauses, habe die App vollkommen neu für Android entwickeln lassen – ein Jahr nach Apples Nein ist sie nun für das Google-Betriebssystem erhältlich. In einem englischsprachigen Werbevideo zeigt das israelische Unternehmen Sinn und Zweck der App. Friedlander betont: “Wir wollen nur informieren, sonst nichts.” Das Video sieht jedoch eher wie eine Warnung aus und zeigt hin und wieder Radioaktivitäts-Symbole. Harmlos sieht vor allem die Werbung für die Android-App aus.