Wirtschaftsberater: Mobile Apps beschleunigen die Arbeit

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Eine Untersuchung der Wirtschaftsberatung Arthur D. Little sammelt Fallstudien aus ganz Europa und zeigt, wie Unternehmen mit Mobil-Apps umgehen. Erstaunlich: Standard-Mobiltelefone und nicht Smartphones werden noch immer am Häufigsten genutzt.

Die mobilen Programme hätten definitiv Einfluss auf viele Arbeitsplätze: sie vereinfachen oft die Prozesse; in vielen Unternehmen werde immer schneller gearbeitet. Ob dies zum Wohle der Arbeitnehmer ist, betrachtete Arthur D. Littl nicht: Als Wirtschaftsbertung muss das Unternehmen die Industrie bedienen und Strategien für die neuen Techniken erarbeiten.

Eine höhere Produktivität, niedrigere Kosten und bessere Verkaufszahlen seien den Apps zu verdanken, berichtet ADL von bisherigen Erhebungen. Im Transport-Sektor etwa erhöhten die kleinen Programme bereits die Flexibilität mit Bahn- oder Car-Sharing-Diensten, und nun folgten immer mehr Branchen dem Vorbild. Neue Apps für die Bereiche Finanzdienstleistungen, Manufacturing, Bau, Gesundheit oder Einzelhandel seien inzwischen im Einsatz.

Die Studie (hier als PDF) nahm Arthur D. Little im Auftrag von Orange Business Services vor. Der Trend gehe in Richtung „vertikale“ Applikationen, also hochspezialisierte branchenspezifische Anwendungen, erklärt die Wirtschaftsberatung.
Sie hat Beispiele aus verschiedenen Branchen in mehr als 60 europäischen Unternehmen gesammelt und als „executive summary“ zusammengestellt, was aus IT-Projekten schon bekannt ist: Sorgfältige Technikauswahl und die passenden Fähigkeiten seien Voraussetzungen für funktionierende Mobil-Anwendungen im Unternehmen.

Für der Report verwendete Arthur D. Little auch Material verschiedener Marktforschungs-Institute und erfasste, mit welchen Mobilgeräten gearbeitet wird: Ob in horizontalen oder vertikalen Marktbereichen, Tablets sind unterrepräsentiert – das ganz normale Funktelefon (ohne Smartphone-Funktionen) dominiert noch.

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