Sicherheitslücke Smartphone: Kaspersky hält ein Drittel der deutschen Nutzer für leichtsinnig

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Der russische Sicherheitsanbieter sendet eine Warnung aus: Mehr als ein Drittel der deutschen Nutzer speichere PINs oder Passwörter auf dem Smartphone oder Tablet.

Das Moskauer Unternehmen erhob eine europaweite Umfrage unter Anwendern, die ein Mobilgerät (wie Smartphone oder Tablet) und gleichzeitig einen PC oder ein Notebook besitzen. “Wer speichert was?”, war die Frage von Kaspersky und das Ergebnis war zunächst nicht überraschend: 88 Prozent der Befragten speichern Fotos, 80 Prozent persönliche Dokumente und 71 Prozent Kontaktdaten von Freunden und Kollegen. Videos seien von 57 Prozent angegeben worden.

Erschreckend: Die sicherheitsrelevanten Passwörter oder PINs wurden immerhin von 34 Prozent der Befragten auf ihrem Mobilgerät abgelegt. Kapersky ist erstaunt: “Unter dem Strich landen also auf fast jedem Smartphone eine Menge sensibler und persönlicher Daten. Dem sind sich die meisten Nutzer auch bewusst, denn 85 der befragten deutschen Power User geben an, dass auf ihrem Smartphone private beziehungsweise sensible Daten liegen. Diese sollten wie auf einem PC oder Laptop zuverlässig geschützt werden: 74 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer tun das nach eigenen Angaben nur mit einem Passwort am Gerät, 39 Prozent setzen einen mobilen Virenschutz ein.”

Mit diesem Warnhinweis hat Kaspersky vor, sein eigenes Produkt “Kaspersky ONE Universal Security” zu bewerben: Eine gemeinsame Lizenz soll gleichzeitig Windows-PCs, Notebooks und Macs sowie Smartphones und Tablets unter Andoid, iOS, Windows Mobile oder Symbian schützen.

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