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Praxisratgeber: IT-Ausstattung für Start-ups

Unternehmer oder Selbstständige müssen sich bei der Unternehmensgründung auch um die IT-Ausstattung kümmern. Wer bei der Technik die richtigen Entscheidungen trifft, kann sich ganz auf sein Business konzentrieren. Im Praxisratgeber von ITespresso erklären Experten, worauf es ankommt.

von Mehmet Toprak 0

Start-ups, die sich mit einer guten Geschäftsidee etablieren wollen, kommen um ein Thema nicht herum: die IT-Ausrüstung. Die Beschäftigung mit dem Thema kann kompliziert werden, denn hier geht es nicht nur um die Wahl des richtigen Servers oder die Anschaffung von Arbeitsplatz-PCs, Office-Software und Notebooks. Das sind noch die leichtesten Entscheidungen. Entscheidend sind eher spröde klingende Themen wie Sicherheit, Outsourcing, Datenformate und Backup. Diese Aspekte wollen vor der Unternehmensgründung durchdacht sein.

Ziel ist es, die IT-Ausrüstung so zu gestalten, dass sich das Unternehmen ganz auf seine Geschäftstätigkeit konzentrieren kann. Das ist ungefähr so wie bei einem Fußballer, der vor dem Spiel überlegt, welcher Schuh der richtige ist und ihn ordentlich festschnürt. So kann er sich auf dem Platz aufs Toreschießen konzentrieren und muss keine Gedanken darauf verschwenden, ob er in den richtigen Schuhen herumläuft.

Das Existenzgründungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums ist eine gute Anlaufstelle für Selbstständige oder neue Unternehmer, die ein Start-up gründen wollen. Hier gibt es zahlreiche Informationen vom Businessplan über die Finanzierung bis hin zum Behördenwegweiser. Auch Checklisten für IT-Sicherheit und den Einstieg in E-Business gehören dazu.

Daten stehen im Mittelpunkt

ITespresso hat Experten zu diesem Thema befragt. Worauf muss man bei der Unternehmens-Neugründung achten? Welche Entscheidungen sind zu treffen? Und in welcher Reihenfolge?
Die Antworten zeigen, dass ein Aspekt sich wie ein roter Faden durch die IT-Planung zieht: die Daten. Jederzeit problemloser Zugriff auf Daten und Dokumente ist wichtiger als die Rechenpower der PCs oder die Entscheidung über eine E-Mail-Software.

Unternehmensgründer sollten sich beispielsweise schon vor dem ersten offiziellen Arbeitstag Gedanken über Backups gemacht haben. Wie werden Backups technisch realisiert? Wer ist dafür zuständig? Ebenso wichtig sind Sicherheitsaspekte wie etwa der Schutz vor Datenklau oder vor Angriffen aus dem Web. Auch hier geht es letztlich darum, die Integrität aller Daten zu schützen.

Unkreative Aufgaben an Dienstleister geben

Sinnvoll ist es auch, unkreative aber notwendige Aufgaben wie Lohnbuchhaltung oder Abrechnung an externe Anbieter zu vergeben. Bei der Wahl des externen Anbieters sind ebenfalls die Daten in den Mittelpunkt zu stellen. Vor allem dann, wenn der Anbieter mit eigenen proprietären Standards arbeitet. Hier sollte man strikt darauf achten, dass man im Falle eines Anbieterwechsels auch Daten und Dokumente problemlos umziehen kann. Wer auf Cloud-Anbieter setzt, muss vor Vertragsabschluss wissen, wie er im Zweifelsfall die Daten aus der Cloud auf die Firmen-PCs bekommt.

Nachfolgend finden Sie die Statements von Branchenexperten. Dabei geht es um die zentrale Frage: Wie lässt sich die Technik so einrichten, dass sich die Mitarbeiter voll und ganz auf ihren Job konzentrieren können? Das ist eben wie im Fußball. Wer die Schuhe richtig geschnürt hat, kann sich ganz aufs Toreschießen konzentrieren.

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