Mozilla hat Firefox 12 zum Download freigegeben

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Neu ist vor allem der Update-Manager, der Aktualisierungen im Hintergrund ohne Nutzerinteraktion durchführt. Die sogenannte SpeedDial-Ansicht für häufig besuchte Webseiten ist standardmäßig nicht aktiv, lässt sich aber schon nutzen. Außerdem gibt es ein paar Verbesserungen unter der Haube.

Mozilla hat die Final von Firefox 12 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download freigegeben. Die wichtigste Neuerung ist ein Update-Manager: Er führt Aktualisierungen ohne Nutzerinteraktion im Hintergrund durch. Wer keine automatische Aktualisierung wünscht, kann während des Setups unter Windows die Option abwählen oder die Funktion im Optionsmenü “Erweitert” und “Update” deaktivieren.

Eine weitere Funktion hat Mozilla allerdings noch nicht standardmäßig freigegeben: Die sogenannte SpeedDial-Ansicht für häufig besuchte Webseiten lässt sich über “about:config” in der Adressleiste aktivieren. In der erweiterten Konfiguration muss man den Eintrag “browser.newtabpage.enabled” auf “true” setzen und den Wert des Eintrags “browser.newtab.url” auf “about:newtab” einstellen. Nach einem Neustart zeigt sich beim Öffnen eines leeren Tabs die neue SpeedDial-Ansicht.

Unter Mac OS X 10.7 Lion fehlt noch immer die Unterstützung für die Vollbildansicht. Wer diese auch mit Firefox und anderen Anwendungen nutzen möchte, die diese Funktion nicht unterstützen, benötigt das Tool SIMBL und das Plug-in Maximizer.

Firefox 12 kann häufig genutzte Websites in der Neuer Tab-Seite anzeigen. Standardmäßig ist das Feature jedoch nicht aktiviert. (Bild: ZDNet).

Auch unter der Haube bietet die neuste Firefox-Version Verbesserungen. Über Fortschritte in Sachen Ressourcenverbrauch können sich Anwender unter der Website areweslimyet.com informieren. Bereits in Version 10 hat Mozilla eine neuen Technik namens Typinferenz (TI) integriert, die die JavaScript-Performance deutlich steigern konnte. Während in statisch typisierten Sprachen der Typ einer jeden Funktion und Variable vom Programmierer festgelegt werden muss, geschieht die Typzuweisung bei JavaScript zur Laufzeit. Darunter leidet allerdings die Leistung. Mit Typinferenz will Mozilla diesen Nachteil ausgleichen.

Firefox 12 soll außerdem den Umstieg von Chrome erleichtern und auch Erweiterungen bei der Synchronisation berücksichtigen. Zusätzlich wird es neue Bedienelemente für Audiodateien und Videos auf Basis von HTML 5 geben. URLs sollen künftig automatisch vervollständigt werden.

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