Bestätigung: Vodafone erwirbt nun wirklich Cable&Wireless

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Vodafone wird mächtiger: Mit dem Kauf des Festnetz-Anbieters Cable&Wireless gewinnt der Mobilfunk-Riese schnelle Netzverbindungen, viele Kunden, und durch den so generierten Aktienkurs-Anstieg zudem zahlreiche Geldmittel.

Zwei Monate nach den ersten Gerüchten um Kauf-Verhandlungen zwischen Vodafone und Cable&Wireless wird es nun ernst: Die Vereinbarung ist endlich unterzeichnet, berichtet Wirtschaftsdienst Bloomberg.

Für 1,04 Milliarden britische Pfund (1,27 Milliarden Euro) erwirbt der Mobilfunkriese das Festnetz des Telekommunikations-Anbieters – und damit dessen Kunden vor allem im Unternehmensbereich. Vodafone will offenbar die festen und mobilen Netze verbinden, um so die Auslieferung in seinem Mobilnetz zu beschleunigen.

Nach einem Bieterwettbewerb mit der indischen Tata Communications holt sich Vodafone erstmals seit längerer Zeit wieder einen Anbieter von Festnetz-Verbindungen – während man in Deutschland offenbar Festnetzbetreiber Arcor wieder loswerden will und im Rennen um Kabel Deutschland irgendwann wegen zu hoher Forderungen ausstieg – sowie KabelBW dem US-Kabelpatriarchen John Malone überlassen musste -,  konnte man nun in Großbritannien endlich seine Ziele erreichen.

Es ist damit zu rechnen, dass Vodafone noch in anderen Ländern Festnetz-Verbindungen kaufen wird, um das Mobilsurf-Erlebnis der Kunden durch schnellere Verbindungen zu verbessern.

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