Entwickler aus 33 weiteren Ländern bekommen Zugang zum Windows Store

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Zu den Neuzugängen gehören neben China auch Österreich und die Schweiz. Damit ist die Liste auf 38 Länder angewachsen. Bis zum Start von Windows 8 will man auf 200 Nationen kommen. Den Anfang hatten Deutschland, Frankreich, Indien, Japan und USA gemacht.

Microsofts Windows Store ist jetzt in sieben zusätzlichen Sprachen und 33 weiteren Ländern verfügbar – darunter Österreich und die Schweiz. Insgesamt können somit Entwickler aus 38 Nationen Anwendungen einreichen.

Die Ankündigung übernahm Antoine Leblond, Vizepräsident von Microsofts Abteilung für Web Services: “Wir wollen Entwickler unabhängig von ihrem Standort unterstützen und den Kunden Apps geben, die ihren Interessen entsprechen – einschließlich lokaler Angebote.” Das könne aber immer nur langsam geschehen: “Wenn man einen Dienst mit der Größe von Windows aufbaut, muss er allmählich und kontrolliert wachsen. Der Dienst Windows Update mit seinen hunderten Millionen Client-Verbindungen hat uns viel über den Aufbau, die Skalierung und die Sicherheit solcher Angebote gelehrt.”

Der Store ist seit Februar als Vorschau abrufbar. Zu den fünf Startländern gehörten Deutschland, Frankreich, Indien, Japan und die USA. Die jetzt hinzugekommenen 33 Nationen reichen von Irland und Finnland über Griechenland und Israel bis China und Neuseeland. Mit dem Start von Windows 8 möchte Microsoft dann 200 Länder und 100 Währungen unterstützen. Eine vollständige Liste ist auf einer MSDN-Hilfeseite verfügbar.

Mit dem Start von Windows 8 wird der Onlineshop für Software kostenlose und kostenpflichtige Programme enthalten. Microsoft sieht eine Preisspanne von 1,49 bis 999,99 Dollar vor. Vom Umsatz behält Microsoft genau wie Apple in seinem App Store 30 Prozent ein. Sollte eine App aber auf über 25.000 Dollar Umsatz kommen, reduziert sich Microsofts Anteil auf 20 Prozent. Für den Vertrieb im Windows Store benötigen Entwickler eine Jahresmitgliedschaft. Diese kostet für Einzelpersonen 49 Dollar und für Unternehmen wie bei Apple 99 Dollar.

Eine Besonderheit werden Berichten zufolge Testversionen von Apps sein. Sie sind – wie Shareware früher häufig – nur für eine begrenzte Zeitspanne einsetzbar.

Eine besondere Rolle wird der Store für die ARM-Version von Windows 8 spielen. Auf dieser Plattform laufen traditionelle Windows-Anwendungen nicht, die ja für Intels x86-Prozessoren kompiliert sind. Soll Windows 8 für ARM auf Tablets und Notebooks ein Erfolg werden, benötigt es eine möglichst große Zahl an neuen Anwendungen – für die der Store von Microsoft die primäre Bezugsquelle sein dürfte.

[mit Material von Dara Kerr, News.com]