Umfrage: IT-Freelancer setzen auf Lebensqualität

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Nicht mehr Gewinn oder Umsatz stünden bei den IT-Freiberuflern an erster Stelle: In der Wunschliste für 2012 nimmt die Work-Life-Balance“ den ersten Platz ein, erklärt die Freelancer-Börse GULP.

In einer Online-Umfrage der Personalagentur GULP unter Freiberuflern in IT und Engineering steht das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit im Vordergrund: 42 Prozent der 214 Teilnehmer sehen dieses Argument als wichtiger an als das Geld.

Kein Wunder, denn die durchschnittlichen IT-Freiberufler-Stundenätze sind gestiegen. Laut GULP erwirtschafteten diejenigen IT-Freelancer, die tatsächlich Aufträge vermittelt bekamen, mit rund 72 Euro einen Euro mehr als im vergangenen Jahr – das klingt nach wenig, macht sich aber in der Masse bemerkbar.

Die relative Mehrheit der Teilnehmer habe sich also zum Ziel gesetzt, im laufenden Jahr das Kräfteverhältnis zwischen Arbeit und Freizeit ausgeglichener zu gestalten. Geld rangiere nur auf Platz zwei. Dennoch stehe “Mehr verdienen” bei 27 Prozent ganz oben auf der beruflichen Agenda 2012. Investitionen in Weiterbildung landen mit 13 Prozent auf dem dritten Platz.

Dass die Freiberufler nicht so viel Gewinn erwirtschaften wie sie erhoffen, führt sich trotz Anstieg der Stundensätze schon über drei Jahre fort: Die als erwünscht eingetragenen Stundensätze wurden in den tatsächlichen Aufträgen nie erreicht. Das scheint den Freiberuflern nichts auszumachen, denn den Zahlen einer andern GULP-Umfrage zufolge seien sie derzeit alle mehr als ausgelastet – Freizeit wird wichtiger. Und in der Auswertung der tatsächlichen IT-Projektanfragen bei der Freiberuflerbörse zeigt sich: Mit 46.518 Anfragen wurde ein Rekordwert erreicht – so viele IT-Projekte wurden noch nie über die Onlinebörse ermittelt.

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