Neues Zeigegerät macht jede Fläche zum interaktiven Whiteboard

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Laut Hersteller ist das neue Zeigegerät auf Militärtechnik aufgebaut und erlaubt es Nutzern, pixelgenau auf jedem Bildschirm zu zeichnen – ganz egal, welche Monitortechnik verwendet wird.

Der kalifornische Hersteller Interphase möchte mit seinem interaktiven Whiteboard-Tool “Penveu” den “Markt aufmischen”, berichtet Pressetext über den neuen Laserpointer/Touchscreen-Ersatz. Das Gerät sei in der Lage, jede Oberfläche zu einem digitalen Zeichenblock umzufunktionieren. Die genutzte Technik würde in dieser Art auch von Cruise Missiles und Smart Bombs genutzt.

Zahlreiche Sensoren und eine Kamera würden die Grundinformationen  über die virtuelle Zeichenfläche verarbeiten. Eine kleine Box, die an einen Monitor oder Projektor angeschlossen wird, nutzt Infos von Zeigegerät, Beschleunigungssensoren, Kamera, Gyroskopen und Magnetometern.

So solle man aus einer Distanz von bis zu 12 Metern pixelgenau arbeiten können. Das “Office-Gadget” lasse sich simpel als kabellose Maus einsetzen oder könne in verschiedenen Farben auf dem Bildschirm malen und markieren. Mit verschiedenen Bedienelementen lasse sich etwa auch stärkerer Druck wie mit einem Stift simulieren.

Das System binde den Nutzer nicht an einen Platz wie das große Whiteboard-Systeme tun – die noch dazu nicht so exakte Ergebnisse lieferten und meist noch kalibriert werden müssten. Software ist nicht nötig.

Das Penveu-System sei ab einem Preis von 500 Dollar (rund 380 Euro) für Lehreinrichtungen und 700 Dollar (etwa 530 Euro) für reguläre Kunden erhältlich, heißt es. Das Gerät soll auf der DEMO Spring 2012 Conference vorgestellt werden, die gestern, Dienstag, in Santa Clara gestartet ist.

Ein Video zeigt, wie das System funktioniert:

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