Google steigert seinen Gewinn um 60 Prozent

Der Profit des Internet-Riesen erhöht sich um mehr als die Häfte auf 2,89 Milliarden US-Dollar bei einem Bruttoumsatz von 10,65 Milliarden Dollar (24 Prozent mehr als im Vorjahr). Google will zudem mit der Einführung neuer stimmrechtloser Aktien die (Un)abhängigkeit seines Managements festigen.

von Stefan Beiersmann 0

Google hat die Bilanz für das erste Quartal 2012 vorgelegt. Der Nettogewinn erhöhte sich demnach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 60 Prozent auf 2,89 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro) oder 8,75 Dollar je Aktie. Der Non-GAAP-Aktiengewinn lag bei 10,08 Dollar. Seinen Umsatz steigerte der Suchriese um 24 Prozent auf 10,65 Milliarden Dollar (8,1 Milliarden Euro). Abzüglich der Traffic Acquisition Costs, die Google an seine Partner abführen muss, betrugen die Einnahmen 8,14 Milliarden Dollar (6,2 Milliarden Euro).

Analysten hatten einen Non-GAAP-Gewinn von 9,65 Dollar je Aktie und einen Umsatz exklusive TAC von 8,15 Milliarden Dollar vorausgesagt. Im nachbörslichen Handel stieg der Kurs der Google Aktie leicht um 0,22 Prozent oder 1,42 Dollar auf 652,43 Dollar.

Googles eigene Websites erzielten im ersten Quartal Werbeeinnahmen von 7,31 Milliarden Dollar (plus 24 Prozent). Partnerseiten und Adsense trugen 2,91 Milliarden Dollar bei (plus 20 Prozent). 54 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftete Google außerhalb der USA. Großbritannien steuerte 11 Prozent bei.

(Bild: Google hat seinen Umsatz im ersten Quartal um 24 Prozent auf 10,65 Milliarden Dollar gesteigert (Quelle: Google)).

Darüber hinaus hat Google einen Aktiensplit im Verhältnis zwei zu eins angekündigt. Jeder Anteilseigner des Unternehmens erhält zusätzlich ein neues Class-C-Papier, das jedoch kein Stimmrecht besitzt. Diese Aktien sollen künftig auch an Mitarbeiter ausgegeben werden. Google stellt damit sicher, dass bei einem Verkauf der neuen Anteilsscheine die Stimmverhältnisse nicht verwässert werden.

“Wir haben eine Struktur, die verhindert, dass Außenstehende unsere Entscheidungen übermäßig beeinflussen”, schreiben Larry Page und Sergey Brin in einem Brief an ihre Aktionäre. Langfristige Investitionen in Produkte wie Chrome und Youtube seien nur durch ein hohes Maß an Unabhängigkeit möglich gewesen. “Wir möchten gewährleisten, dass unsere Unternehmensstruktur unsere Anstrengungen, die Welt zu verbessern, stärkt.”

[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

(Bildquelle Aufmacherbild: Dmitry Koksharov – Fotolia.com)

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