Speicherhersteller sehen wieder Land

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Nach dem harten Preiskampf um Speicherchips, vielen Verlustmeldungen und sogar Pleiten (wie Elpida) scheint es wieder aufwärts zu gehen: Die neuesten Umsatzzahlen der taiwanischen Speicherproduzenten machen der Branche Hoffnung.

Nachdem im vergangenen Jahr die Preise für Speicherchips dermaßen in den Keller sanken, dass die DRAM-Produzenten Milliardenverluste schreiben mussten und der japanische Speicherriese Elipda sogar in den Konkurs rutschte, sah es düster aus für die Industrie und gut für Schnäppchnjäger (temporär zumindest).

Die Speicherhersteller machten den Run auf die Tablets teilweise verantwortlich für ihren Absturz, denn für Pads wird weniger Speicher benötigt als für den klassischen PC. Und der koreanische Elektronikriese Samsung konnte zudem mit seiner Massenproduktion alle anderen Hersteller massiv unter Druck setzen. Nur die steigende Nachfrage nach Mobilchips hat die Halbleiter-Industrie gerettet und für einen Umschwung gesorgt – doch für Hersteller von dynamischen RAMS sah es noch immer düster aus.

Doch zumindest der Verkauf ist wieder angekurbelt, meldet die taiwanische Digitimes: Sowohl die Speicherproduzenten Powerchip als auch der taiwanische Elpida-Ableger Rexchip konnten im März ihre Verkaufsmengen steigern: Powerchip um 23,42 Prozent und Rexchip sogar um 55,57 Prozent. Selbst im Jahresvergleich legten die beiden zu: Rexchip um 24,3 Prozent und Powerchip sogar um 50,14 Prozent.

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