Bestätigt: Yahoo entlässt 2000 Mitarbeiter

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Ein Investor für den Internet-Pionier ist nicht gefunden, die Kostenkürzungen sind ausgemachte Sache. Die ersten 2000 Jobstreichungen sind nun bestätigt.

Erste Gerüchte um einen anstehenden Stellenabbau bei Yahoo gingen im Internet schon seit Längerem um, sie wurden zunächst im Wall-Street-Journal-Blog AllThingsD veröffentlicht und nun dem Wirtschaftsdienst Bloomberg bestätigt.

Anfang Januar war noch umstritten, ob der ehemalige Paypal-Chef Scott Thompson zum neuen Yahoo-Chef wird, doch dann ging alles sehr schnell. Thompson werde Yahoo radikal umformen, zitiert Bloomberg einen Börsen-Analysten, weitere Stellenstreichungen seien geplant; Einstellungen in neuen Bereichen sollen folgen.

Ob der Abgang von Yahoo-Gründer Jerry Yang mit der neuen Führung zu tun hat, ist nicht bekannt, doch Thompson ist für seine anpackende Art  bekannt und forstete die Firma in der Zwischenzeit noch auf Geldquellen – und beauftragte etwa seine Anwälte, die Patente des Unternehmens zu Geld zu machen. Nach ersten Aufforderungen an Facebook, für seine Art der Einblendung von Werbung Lizenzgebühren an Yahoo zu  bezahlen – und deren Erfolglosigkeit – reichte Yahoo Klage ein.

Thompson will nach der Kosten-Optimierung andere Märkte durch Zukäufe erobern – im Gespräch sei unter anderem der Internet-Service Hulu.

[mit Recherchen von Björn Greif, zdnet,de]

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