AVM gibt Fritz!-OS 5.21 zum Download frei

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AVM hat das Firmware-Update 5.21 des Fritz!-OS zum Download bereitgestellt. Es bringt einige interessante neue WLAN-Funktionen sowie die eine oder andere nützliche Möglichkeit für die Verwaltung der Box. Neu ist auch ein verbesserter Remote-Zugriff für Nutzer von Tablets und Smartphones.

Das Firmware-Update 5.21 des Fritz!-OS ist ab sofort für Besitzer einer FRITZ!Box 7390 erhältlich, Updates für andere Modelle sollen folgen. Mit dem seit Version 5.20 neuen Service MyFRITZ! lässt sich nun von jedem Ort mit Internetzugang via PC, Smartphone und Tablet verschlüsselt auf die Fritz-Box zugreifen. Wichtige Informationen übermittelt MyFRITZ! zudem telefonisch oder per Sprachnachricht. Laut AVM funktioniert der Fernzugriff auch bei dynamischen IP-Adressen.

In der Benutzeroberfläche der Fritz-Box wird nun eine übersichtliche Liste aller Benutzer und Gäste des Netzwerks angezeigt. Die Geräte, auf die im Netzwerk über http zugegriffen wird, lassen sich nun mit einem Klick darstellen. Außerdem werden alle Geräte, die online sind, mit ergänzenden Informationen übersichtlich dargestellt.

Für die Fritz-Box kann nun auch ein frei gewählter Name vergeben werden. Dieser wird dann im Display des Home Networks, auf dem Media Server, in der Benutzeroberfläche und der SSID des WLANs angezeigt, um die Verwaltung zu vereinfachen.

Sollte der Internetzugang einmal wegbrechen, können sich Besitzer der Fritz-Box nun über WLAN mit einem anderen WLAN-Router verbinden und so den Zugang wieder herstellen. Gäste dürfen nun außer über WLAN auch per LAN an die Fritz-Box und können dann ins Internet, ohne das Netzwerk zu gefährden.

Wer möchte, kann sich künftig zudem täglich oder wöchentlich einen grafisch aufbereiteten Bericht über den Zustand seiner Internetverbindung via Push-E-Mail zuschicken lassen. Auf demselben Wege ist auch die Übermittlung der augenblicklichen IPv4- und IPv6-Adresse der Fritz-Box möglich.

Verbessert hat AVM auch die Funktion Wake-on-LAN-via-Internet: PC, NAS oder Server werden nun automatisch bei Erhalt des ersten Datenpakets aufgeweckt. Und schließlich haben die Berliner ein paar Stellschrauben an ihrer FRITZ!App Fon gedreht: Gespräche vom Smartphone über WLAN und Fritz-Box sollten nun mit geringeren Laufzeitverzögerungen möglich sein.

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