Microsofts “Project Detroit”: So könnte IT in Autos Einzug halten

Mit einem sogenannten Head-up Display werden sowohl auf Fahrer- als auch auf Beifahrerseite wichtige Informationen auf die Windschutzscheibe projiziert. Der Beifahrer darf die Oberfläche zum Spielen oder Surfen nutzen, dem Fahrer werden Telemetriedaten oder via Bing Maps Navigationsinformationen in seinem unmittelbaren Sichtfeld angezeigt.

Geschwindigkeits- und Drehzahlanzeige sind einem Windows-8-Tablet neben dem Head-up-Display zu sehen. Die Einstellungen lassen sich mittels Touch-Funktionalität konfigurieren. Das Tablet auf der Beifahrerseite dient dagegen eher der Unterhaltung des Mitfahrers. Und vielleicht auch anderer Verkehrsteilnehmer: Darüber lässt sich nämlich auch das anpassbare Displaysystem der Heckscheibe kontrollieren. Auf ihm kann er Videos abspielen, Bilder zeigen oder den anderen Verkehrsteilnehmern beliebige Nachrichten senden. Ob das der TÜV abnehmen wird, ist allerdings fraglich.

Möglicherweise lassen sich die strengen Prüfer überzeugen, wenn sie erfahren, dass die Heckscheibe auch im ruhenden Verkehr als Projektionsfläche für die großformatige Wiedergabe von Videospielen oder Filmen genutzt werden kann. Das Herzstück des dafür erforderlichen Entertainment-Systems ist eine Xbox 360 mit einer weiteren Kinect. Sie sorgen dafür, dass man nicht nur auf dem Head-up-Display im Inneren des Wagens spielen kann, sondern eben auch auf der Heckscheibe.

Ford setzt mit seinem Infotainmentsystem SYNC schon länger auf Microsoft-Technologie. Dieses ist in dem Auto natürlich ebenfalls verbaut. Es dient der Steuerung der Musikanlage, um Telefongespräche zu führen oder Umgebungsinformationen mit Sprachkommandos abzurufen.

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2 Antworten zu Microsofts “Project Detroit”: So könnte IT in Autos Einzug halten

  • 2. April 2012 à 15:15 von Josef Hunne

    Ich werde das Bild nicht los:

    Fenster:

    Sie haben auf das Bremspedal getreten.
    Wollen Sie wirklich bremsen?

    • 4. April 2012 à 08:51 von Peter Marwan

      Na ja, nicht das da was falsch verstanden wurde: Wenn man sich genau anschaut, was Microsoft in dem Konzeptauto mit Windows und seinen anderen Technologien steuert, dann zählt dazu ja nichts, was direkt mit dem Fahren des Autos zu tun hat: Infotainment, Beifahrerunterhaltung und Spiele auf der Heckscheibe sind ja ganz nett – zum sagen wir mal “straßenverkehrsordnungsgerechten” Betrieb des Wagen aber nicht erforderlich. Das “Wollen Sie wirklich bremsen”-Pop-up auf der Frontscheibe werden wir also wohl nicht zu sehen bekommen …
      Peter Marwan
      ITespresso-Redaktion

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