Lexware Business Plus 2012: kaufmännische Lösung mit Cloud-Komponente

Software

Mit Lexware Business Plus 2012 kombiniert der Anbieter Warenwirtschaft, Buchhaltung und unterstützende Cloud-Services. Damit sollen kleine Unternehmen ihre kaufmännischen Prozesse automatisieren und den Überblick über den Stand der Dinge behalten können.

In der Software Lexware Business Plus 2012 arbeiten die zwei bekannten Programme Lexware Buchhalter und Lexware Warenwirtschaft zusammen. Mit dem Paket lassen sich unter anderem Buchungen erledigen, Rechnungen, schreiben, Aufträge bearbeiten, Lieferscheine und Gutschriften erstellen, ein Kassenbuch führen. Sie teilen sich eine Datenbank, arbeiten also mit dem identischen Datenbestand. Zur Ausstattung gehören auch eine Webshop-Anbindung sowie Funktionen für Lagerorganisation, Artikelreservierungen, Teillieferungen und Inventur. Ein dreistufiges Mahnwesen erinnert säumige Zahler und berechnet automatisch Verzugszinsen.

Die Software erfasst und verwaltet auch Kunden-, Lieferanten-, Artikel- und Warengruppen sowie Kunden- und Aktionspreislisten. Alle Daten übernimmt sie automatisch in die Buchführung. Diese unterstützt sowohl die einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung als auch die doppelte Buchführung mit Jahresabschluss (die sogenannte Bilanz plus GuV) – wahlweise mit Soll- oder Ist-Versteuerung und zehn Musterkontenrahmen. Integriert sind alle Umsatzsteuerfunktionen inklusive Elster, Dauerfristverlängerung 2012 und Umsatzsteuer-Jahreserklärung. Für die Kooperation mit dem Steuerberater lassen sich alle Daten im Datev-Format exportieren.

Ansicht einer Kundenmappe in Lexware Business Plus 2012 (Screenshot: Lexware)

Schließlich lassen sich auch verschiedene betriebswirtschaftliche Auswertungen ausdrucken. Die Bandbreite reicht von Kundenbewertungen über Kontakte, Offene Posten bis zu Umsatzauswertungen, beispielsweise nach einzelnen Artikeln oder Branchen.

Lexware Business Plus 2012 wird als Einzelplatzlösung verkauft. Systemvoraussetzungen sind Microsoft Windows XP ab SP3, Windows Vista SP2 beziehungsweise Windows 7 SP1 als Betriebsystem, ein Pentium 4 ab 2 GHz als Prozessor sowie 2 GByte Arbeitsspeicher und mindestens 10 GByte Platz auf der Festplatte. Als Grafikauflösung werden mindestens 1024 mal 768 Pixel verlangt. Außerdem muss natürlich ein Internetanschluss vorhanden sein.

Die Software ist ab Anfang April im Fachhandel oder im Webshop des Herstellers erhältlich. Dort kostet sie bis Ende Juni 199,90 Euro, später dann 299,90 Euro. Der Preis für das Update auf die Folgeversion im kommenden Jahr beträgt 238,90 Euro.

Mit Lexware Business Plus 2012 lassen sich auch zahlreiche Berichte erstellen, um so das Geschäftsgeschehen im Blick zu behalten (Screenshot: Lexware).

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