Microsofts Suchmaschine Bing liefert nun kontextabhängige Ergebnisse

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Nach einer dreimonatigen Testphase stellt Bing ab sofort kontextabhängige Ergebnisse zur Verfügung. Die Suchmaschine passt sich damit stärker an die genutzte Anwendung oder Plattform an. Neu ist auch eine Videotour, die Nutzer die Möglichkeiten der Microsoft-Suche aufzeigen soll.

Sucht ein Nutzer beispielsweise im Desktop-Browser nach einem Filmtitel, wünscht er sich häufig weiterführende Informationen oder Links zu Kritiken und dem Kinoprogramm für seine Stadt. Sucht er hingegen via Xbox, ist das relevanteste Ergebnis möglicherweise ein Link, über den man diesen Film ausleihen oder kaufen kann. Auf solche Umstände soll sich Bing fortan einstellen können.

Darüber hinaus hat Microsoft die Suchmaschine um »Hotspots« erweitert, Infokacheln, die auf dem Startbild von Bing erscheinen. Sie sollen »wissenswerte und unterhaltsame Hinweise« liefern. Fährt man mit dem Mauszeiger über einen solchen Hotspot, erscheinen Informationen und weiterführende Links zum aktuellen Bild.

Ebenfalls neu bei Bing ist eine Videotour. Sie soll Anwendern innerhalb von zwei Minuten Funktionen und Möglichkeiten der Bing-Suche näherbringen. Sie lässt sich unter www.bingtour.de aufrufen.

Ende Januar hatte Bing in Deutschland die Betaphase von Bing nach über zwei Jahren beendet und den Regelbetrieb aufgenommen. Bings Suchtechnik kommt auch in Microsofts Clouddiensten Hotmail, SkyDrive und Office 365 zum Einsatz. Zudem nutzt Yahoo sie im Rahmen eines Abkommens weltweit für seine Suche.

Hierzulande hat Bing nach Angaben des Unternehmens regelmäßig knapp zehn Millionen Nutzer im Monat. Das entspricht laut Microsoft rund 20 Prozent der aktiven deutschen Internetnutzer. In Deutschland ist aber weiterhin Google eindeutig die Nummer eins unter den Suchanbietern.

Fährt ein Nutzer mit der Maus über einen sogenannten Hotspot, zeigt Bing ab sofort Zusatzinformationen sowie weiterführende Links an - auch wenn wie hier beim Bild es Tages vom 27. März 2012 die Verbindung zwischen Hotspot und weiterführender nicht immer auf den ersten Blick klar ist (Screenshot: ITespresso).