Nokia Siemens Networks gibt München doch nicht auf

Nach den aktuellen Informationen sollen 2000 der insgesamt 3600 Stellen erhalten bleiben. Für die übrigen Mitarbeiter will man nach alternativen Lösungen suchen. Als Beispiel wurden der Wechsel in einer Transfergesellschaft oder Altersteilzeit genannt.

von Peter Marwan 0


Nach tagelangen Verhandlungen kam es nun zu einer Einigung zwischen NSN und IG Metall. Die 2000 Mitarbeiter, die am Standort München weiter beschäftigt werden, sollen gemäß des Abkommens in den nächsten drei Jahren weder entlassen noch versetzt werden. Für die 1600 Beschäftigten, die entlassen werden, soll eine Auffanggesellschaft gegründet werden. Zudem wurde für NSN-Beschäftigte der Zugang zum Siemens-internen Stellenmarkt geöffnet.

Allerdings hat die nun gefundene Einigung laut der Nachrichtenagentur Reuters nur dann Bestand, wenn sich bis Ende April genügend NSN-Beschäftigte bereiterklären, in die Transfergesellschaft zu wechseln. Für viele andere NSN-Beschäftigte in Deutschland ist die Situation weiter ungewiss. Das Unternehmen hatte im Januar angekündigt, 30 von insgesamt 35 Standorten in Deutschland zu schließen. Im Hinblick auf die geplante Zahl der Entlassungen war München am stärksten betroffen. Nach der Einigung mit der IG Metall in Bayern bangen 29 andere Standorte in Deutschland immer noch um ihre Zukunft.

NSN hat seit der Gründung im April 2007 keinen Gewinn gemacht. Als Ursachen nennen Branchenbeobachter in erster Linie den scharfen Preiskampf mit dem chinesischen Rivalen Huawei sowie Managementfehler.

[mit Material von Sibylle Gassner, Silicon.de]

Peter Marwan
Autor: Peter Marwan
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