Hacker-Angriff: Die meisten Webmaster sind ratlos

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Viele Besitzer von kompromittierten Webseiten haben keine Ahnung, wie das passieren konnte und wie die Hacker es konkret geschafft haben, die Site zu infizieren, berichtet eine neue Studie. Schlimmer noch: Nur 6 Prozent der Webmaster würden die Malware in ihrem Portal selber entdecken.

Die soeben veröffentlichte Untersuchung »Compromised Websites« (PDF-Dokument) wurde von Commtouch, einem Anbieter von Internet-Sicherheitslösungen in Zusammenarbeit mit der Non-Profit-Organisation StopBadware erstellt. Dafür wurden über 600 Webportale, ihre Administratoren und Betreiber monatelang untersucht und befragt. Unerwartetes Ergebnis: Veraltete Content Management Software (CMS, meist WordPress) sei die häufigste Ursache für die Verseuchung der Site.

Allein über diesen Weg wurden gut 20 Prozent der analysierten Webportale infiziert. In zwölf Prozent der Fälle wurde beim Update einer Webseite ein infizierter Computer eingesetzt, in 6 Prozent der Fälle kamen gestohlene Zugangsdaten zum Einsatz, in 2 Prozent der Fälle war Leichtsinn im Spiel, da sich Mitarbeiter über öffentliche PC-Systeme oder ungeschützte Wireless-Anbindungen einwählten. Und der gewaltige Rest? Peinlicherweise haben die Verantwortlichen in 63 Prozent der Fälle keinen Schimmer, wie es zur Kompromittierung gekommen sein könnte.

Die Webmaster entdecken das Problem fast nie selbst (nur 6 Prozent), sondern werden in 49 Prozent der Fälle durch andere Webseiten, den Browser oder Suchmaschinen darauf aufmerksam gemacht. In 18 Prozent der Fäll melden sich Kollegen und Freunde, in 10 Prozent der Fälle gibt es einen Hinweis von einer Security-Firma und 7 Prozent aller Warnungen stammen vom Hosting-Provider.

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