Samsung, HTC und Sony bringen ab April neue Smartphones mit Android 4.0

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Die Adaption des neuesten Google-Handy-Betriebssystems zieht sich hin. Neue High-end-Geräte der wichtigsten asiatischen Hersteller sollen das in den kommenden Monaten ändern.

Im zweiten Quartal 2012 soll sich die Menge der Android-Smartphones, die mit Googles Ice Cream Sandwich ausgestattet sind, signifikant erhöhen, prognostiziert der taiwanische Branchendienst Digitimes.

HTC, Samsung und die aus dem sterbenden Sony-Ericsson hervorgegangene Sony Mobile Communications würden allesamt neue Android-4.0-Modelle veröffentlichen. Auch chinesische Anbieter könnten solche Geräte auf Basis des Qualcomm 7227a (ein Chipset rund um den ARM-Prozessor) und Mediateks MT6565 im Einstiegs-Level bringen, orakelt das taiwanische Blatt, das meist auch gut über die Tätigkeiten des »anderen« China (also der Volksrepublik) informiert ist (seit Digitimes-Gründer Colley Hwang auch als Technologieberater für »Rotchina« herangezogen wurde).

Bislang seien gerade zwei bis drei Prozent der Android-Telefone mit Version 4.0 des Betriebssystems ausgestattet, zitiert Digitimes seine üblichen Quellen. Doch weil die meisten bedeutenden Marken neue Android-Modelle und ein Update-Rollout für bestehende planten, sei mit eine Beschleunigung der Android-4.0-Adaption zu rechnen.

Obwohl viele Smartphone-Hersteller erst mit den Update-Plänen auf Version 4 begonnen haben, wird Googles Android 5 (»Jelly Bean«) schon im dritten Quartal 2012 erwartet. Einige Marktbeobachter munkeln sogar, es käme schon im zweiten Quartal. In der Branche sei man nicht gar so glücklich mit der schnellen Folge der Versionen: Sie könnte ungesund für die Entwicklung des Android-Ökosystems sein, sollen die »Quellen« kommentiert haben.

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