Google verfrachtet mit BigQuery das Thema Big Data in die Cloud

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Auf der GigaOm-Datenkonferenz in New York verriet der Webkonzern mehr über den Ausbau seines Analyse-Dienstes. Wichtige Fragen bleiben aber immer noch offen.

In der Regel sitzen die rechenintensiven Big-Data-Installationen im Herzen der Firmen-IT, müssen sie doch dort alle unstrukturierten Daten möglichst zügig durchforsten. Google nimmt davon aber Abstand und will trotz der großen Datenmengen am Firmenstandort seinen Analyse-Dienst in die Cloud verlagern.

Der Service wird »BigQuery« heißen– Laut Google biete er Firmen einen wichtigen Vorteil: Für Big Data müssten sie keine weitere Infrastruktur aufbauen. Es reiche, sich individuelle BigQuery-Apps zu stricken und die Daten für den Dienst freizugeben, schon erledigten die Google-Rechenzentren in der Cloud die Arbeit, erläutert der zuständige Produktmanager Ju-Kay Kwek das Angebot. Außerdem benötige man keine eigenen Fachleute für das noch junge, anspruchsvolle Thema.

Momentan arbeitet erst eine Gruppe handverlesener Kunden mit BigQuery. Darüber, wann die Entwicklungs- und Feinarbeit abgeschlossen sein könnte, machte Kwek keine Angaben. Ebenso wenig konnte er die Kosten oder das Gebührenmodell für den Dienst bekannt geben.